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Samstag, 23. Mai 2020

Späte Liebe: Schokokuchen mit Honigbirnen





Die Birne und ich werden sicher keine dicken Freundinnen mehr; das dachte ich jedenfalls. Dabei begleitete mich dieses Obst bereits seit vor meiner Geburt. Ganz verrückt nach Birnen sei sie gewesen, als sie mit mir schwanger war, gestand mir einmal meine Mutter. Mit meiner Geburt schwand dann aber ihre Birnensucht, dagegen war mein Vater diesem Obst sehr zugetan, und das als ausgewiesener Obstmuffel. Mit Birnen konnte ich jedenfalls nie viel anfangen. War ich etwa durch die Schwangerschaftsgelüste meiner Mutter traumatisiert? Selten jedenfalls, dass ich am Obststand zur Birne greife. Ohne Äpfel mit Birnen vergleichen zu wollen, aber so ein knackiger, saftiger Apfel - nicht einer der mehligen Sorte - war mir seit jeher lieber.



Birnen der Sorte D'Angou - Beurré d'Anjou - Butterbirnen








Nun gibt es aber Birnen und Birnen. Als mich wohlgerundete rotbackige Birnen der Sorte D'Angou aus ihrem Körbchen heraus anlockten, setzte ich im Kopf bald einen Kuchen zusammen. Irgendwas mit Schokolade sollte es sein. Auf einem weichen Rührteig wollte ich das Obst sanft betten. Eine weitere Zutat sollte für den nötigen Biss sorgen: Walnüsse!
Birnen, Schokolade, Walnüsse - alles honigumscheichelt. Ein neues Dreamteam war geboren!
Eigentlich mag ich Birnen...







Zutaten 
(für eine Springform von 24 cm Ø)




Honigbirnen


  • 900 g Birnen, z.B. der Sorte D'Anjou
  • 2 El Honig
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 P. Vanillezucker
  • 125 ml Wasser



Wasser mit dem Honig, dem Zitronensaft und dem Vanillezucker in einen Topf geben und die Mischung auf dem Herd zu einem Sirup reduzieren. Dann den Topf von der Kochstelle nehmen und die geschälten und geviertelten Birnen in den Sirup legen.



Rührteig


  • 175 g weiche Butter + Butter für die Form
  • 100 g Zucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 225 g Mehl
  • 2 Tl Backpulver
  • 1 El dunkles Kakaopulver
  • 2 El grob gehackte Walnusskerne


Den Backofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Form einfetten.

In der Küchenmaschine die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker aufschlagen, dann nach und nach die Eier einzeln unterrühren. In der weißschaumigen Masse sollte sich der Zucker vollständig aufgelöst haben.

Das gesiebte Mehl mit dem Backpulver und dem Kakaopulver mischen und esslöffelweise unter Rühren einarbeiten.
Den Teig in die Form füllen.

Die Birnenviertel aus dem Sirup heben (Sirup aufheben) und auf der Kuchen verteilen. Die gehackten Walnüsse darüberstreuen.
Mit 2-3 El Sirup beträufeln.
Den Kuchen ungefähr eine halbe Stunde backen.




Mittwoch, 20. Dezember 2017

Mit einem Hauch von Süße: Tarte di pere e gorgonzola



Da in den vergangenen Tagen und Wochen fast ausschließlich "Süßkram" in den Ofen geschoben wurde - wie sich das in der Adventszeit auch gehört -, gibt es zur Abwechslung eine pikante Tarte. Mit einem Hauch von Süße! Zwar habe ich bei uns den Freitag zum klassischen "Quiche-Tag" erhoben, aber diese feine Tarte mit dem "Dream-Team" Birne/Walnuss/Gorgonzola schmeckt auch unter der Woche. Bereits bei anderen Rezepten, so bei diesem Risotto, hatte ja ich bereits das erfolgreiche Trio eingesetzt. Überhaupt schmiegen sich Birnen gerne an pikante Zutaten; vielleicht mehr noch als Äpfel.
Ich verspreche: diese Tarte schmeckt besser, als sie aussieht. Die Idee mit der Lage Kartoffeln habe ich einer Zeitschrift* entnommen; sie gibt der Tarte auch ein wenig Stabilität. Die süße Komponente durch das Obst habe ich noch ein wenig verstärkt und Birne sowie die Hälfte der Walnüsse mit etwas Zucker karamellisiert.




Zutaten
(für eine runde Quicheform von 28 cm Ø)

Pâte Brisée


  • 200 g Mehl, gesiebt + Mehl zum Ausrollen
  • 100 g kalte Butter in Flöckchen
  • 7 El kaltes Wasser
  • etwas Salz


Aus den Zutaten nach meinem Grundrezept einen Teig zubereiten und wie dort beschrieben den Teig in verschiedenen Etappen kühlen.


Füllung


  • 150 g Gorgonzola
  • 1 Birne (z.B. "Kaiser")
  • 50 g Walnüsse, grob gehackt
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 große Kartoffel
  • 1 El Butter
  • 150 ml Sahne
  • 1 Ei
  • etwas Olivenöl extra vergine
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Tl brauner Zucker


Die Kartoffel in Salzwasser in der Schale garkochen, pellen, abkühlen lassen und in Scheiben schneiden.
Die Birne schälen, in dünne Spalten schneiden, dabei das Kerngehäuse entfernen. Die Butter in einer Pfanne aufschäumen lassen und die Birnenspalten darin leicht anbraten. Den Zucker darüberstreuen, die Hälfte der gehackten Walnüsse dazugeben und alles leicht karamellisieren.
In einer zweiten Pfanne die in dünne Ringe geschnittene Zwiebel in etwas Olivenöl bei milder Hitze glasig werden lassen. Leicht salzen.
Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Form mit dem Teig aus dem Kühlschrank nehmen und den Boden mehrmals mit der Gabel anpieksen.
Zuerst die Zwiebelringe auf dem Boden verteilen, dann die Kartoffelscheiben auflegen.
Nun die Birnenspalten mit den Walnüssen auf die Tarte geben sowie die Hälfte der Gorgonzola in kleinen Stückchen.
Sahne mit dem Ei verschlagen, salzen, pfeffern und über die oberste Lage gießen.
Die restlichen Walnüsse und die restliche Gorgonzola darüber verteilen.
Die Tarte für ca. 45-50 Minuten in den Ofen schieben.

*Sale&Pepe, November 2017


♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Montag, 16. März 2015

Kleine Roquefort-Birnen-Cakes - und eine Premiere



Ich gebe es zu: die Mini-Cakes mit Roquefort, Birne und Nüssen sind eigentlich nur ein Vorwand, um meine neueste Errungenschaft auszuprobieren.
Seit Samstag gibt es einen weiteren Mitbewohner; eine neue Kamera, die endlich bei mit einziehen durfte. Es ist meine erste Spiegelreflexkamera: eine Canon EOS 6 D.
Schon seit längerem war ich mit meinen Fotos sehr unzufrieden, weiß aber auch, dass eine hochwertige Kamera noch lange keinen guten Fotografen ausmacht, wie auch eine gut ausgestattete Küche keinen exzellenten Koch.



Auch wenn die Lichtverhältnisse heute alles andere als perfekt waren - seit gestern schüttet es fast ununterbrochen -, so konnte ich es kaum erwarten, meine neue Kamera auszuprobieren. Und dafür habe ich mit natürlich etwas vorgenommen, was für mich geduldig posiert, wie diese kleinen pikanten und sehr saftigen Mini-Cakes. Die Fotos sind bewusst einfach gehalten, ohne viel Deko oder sonstigen Schnickschnack. und ich taste mich erst langsam an meine neue Kamera heran.
Während ich weiter übe, habe ich in diesen Mini-Cakes jedenfalls eine wunderbare Stärkung gefunden.




Zutaten
(für 8 Mini-Cakes)

2 Eier
70 ml Olivenöl extra vergine
70 ml Milch
120 g Mehl, gesiebt
1/2 Päckchen Backpulver
70 g Gruyère, frisch gerieben
100 g Roquefort, gewürfelt
1 kleine Birne
50 g Walnüsse
Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Wer keine Förmchen aus Silikon besitzt, muss sie zusätzlich noch etwas ausfetten.
Die Birne sehr fein würfeln, und die Walnüsse grob hacken.
Die Eier mit der Milch und dem Olivenöl verrühren, dann das mit dem Backpulver gesiebte Mehl und den geriebenen Gruyère unterrühren. Zum Schluss die gewürfelte Birne, den Roquefort und die Walnüsse untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Teig in die Förmchen füllen und 30 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Rezeptquelle: Ilona Chovanciva, Mini-Cakes, Dorling Kindersley, 2009




♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Freitag, 19. Dezember 2014

Mit der "Winterblume": Crespelle al radicchio e pere



Birnen! Da müssen Birnen hinein, dachte ich mir gestern, als ich von meinen Weihnachtseinkäufen nach Hause eilte. Manchmal fallen mir die besten Ideen unterwegs ein, und noch während des Gehens schreibe ich dann gedanklich an einem Rezept. Dabei hatte ich am Morgen schon Maronen gekauft; Maronen und Radicchio sind nämlich ein bewährtes Dream Team - ob in der Lasagne oder zur Pasta überhaupt. Nun also Birnen anstelle der Maronen!
Da in meinem Viertel nur am Vormittag Markt ist, muss ich bei Spontankäufen am Nachmittag Supermärkte ansteuern, die in der Innenstadt von Rom in ihrem Angebot sehr an den Besuchern der Stadt ausgerichtet sind. Ich kaufte also drei Birnen, und erlebte beim Bezahlen wieder eine jener absurden Situationen, die man eigentlich nur noch mit Humor nehmen kann. Jahrelanger Drill an den Kassen haben Spuren hinterlassen, und ich bezahlte brav mit Kleingeld. "Spiccioli, per favore" (Kleingeld/Münzen), lautet das Mantra hier beim Bezahlen.
Man kann Kassierer in höchste Verzweiflung stürzen, wenn man Scheine zückt, denn die Kassen zeichnen sich durch chronischen Wechselgeldmangel aus; seltsam eigentlich, da alle immer an der Kasse ihr Kleingeld abzählen müssen. Was das an Zeit kostet, wenn man vor der Kasse in
der Schlange steht - vor sich noch der Sprache unkundige Touristen - kann man sich ausrechnen.
Also ganz brav die 1.59 Euro in Kleingeld aus meinem Portemonnaie gekramt: 1 Euro + 50 Cent + 10 Cent.
Schiebt mir die Kassiererin die 10 Cent wieder zurück mit der Aufforderung, sie hätte gerne die 9 Cent abgezählt: "Chiedo troppo?" ("Ist das zuviel verlangt"). Ich muss sagen, es war ihr selber peinlich, wir haben beide gegrinst - und ich habe sie mit Ein- und Zwei-Cent-Münzen glücklich gemacht. Ich hätte natürlich auch "großzügig" sein können und ihr 1 Cent erlassen, aber dann hätte ja wieder Kleingeld in der Kasse gefehlt.
Sind sie nicht schön, diese römischen Alltagsgeschichten?
Zurück zum Wesentlichen, dem Rezept. Crespelle, also auf gut Deutsch: Pfannkuchen, bereite ich nicht sehr oft zu. Der Begriff Pfannkuchen wäre darüber hinaus auch unvollständig, denn in Italien werden sie meist gefüllt und überbacken und finden sich auf den Speisekarten unter den Primi wieder. Da entscheide ich mich aber doch meistens für ein Pastagericht. Ein einziges Rezept mit Crespelle gibt es demnach erst auf meinem Blog: Eine üppige. mit Pilzen und Trüffelcrème gefüllte und mit Käsesauce überbackene Version. Wer gerne noch etwas Winterspeck ansetzen möchte, der sollte sich dieses Rezept einmal näher anschauen...
Nicht viel leichter, aber genauso gut sind die mit Pancetta, Radicchio und Birnen gefüllten Crespelle.
Ein herzhafter Ausgleich bei all der Plätzchennascherei in diesen Tagen!




Zutaten
(für 3 Personen)

Pfannkuchen

50 g Butter + Butter oder Butterschmalz zum Backen der Crespelle und zum Ausfetten einer feuerfesten Form
2 Eier
200 ml Milch
100 g Mehl (gesiebt)
Salz

Für die Crespelle  die Butter zerlassen. Die zerlassene Butter mit den Eiern, der Milch und dem Mehl zu einem Pfannkuchenteig verrühren, mit Salz abschmecken und den Teig zehn Minuten quellen lassen. Danach in einer Pfanne (21 cm Ø) das Butterschmalz erhitzen und aus dem Teig sechs bis 7 dünne Pfannkuchen backen.

Füllung

1 Radicchio rosso di Treviso precoce (ca. 650 g)
100 g Pancetta affumicata (geräucherte Pancetta) in nicht zu dünnen Scheiben
1 rote Zwiebel
1/2 Birne (meine Sorte: Abate)
60 g Taleggio
Olivenöl extra vergine
Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Den Radicchio waschen, putzen und in Streifen schneiden. Pancetta von Schwarte und Knorpelstückchen befreien und fein würfeln. Zwiebel und die halbe Birne würfeln.
Pancetta in etwas Olivenöl knusprig ausbraten, und dann die Zwiebelwürfel hinzufügen und weichdünsten. Den in Streifen geschnittenen Radicchio in die Pfanne geben und zusammenfallen lassen. Den Taleggio grob zerkleinern, zum Radicchio geben und darin schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die Birnenstückchen untermischen.
Die Füllung auf den Pfannkuchen verteilen, Pfannkuchen aufrollen und nebeneinander in eine gebutterte feuerfeste Form legen.

Bèchamelsauce

30 g Butter
20 g Mehl
300 ml Milch
50 g Taleggio
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss


Butter in einem Topf schmelzen und das Mehl unterrühren. Unter Rühren mit dem Schneebesen die Milch dazugießen und dicklich einkochen lassen. Den Taleggio in der Sauce schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Bèchamelsauce über die gefüllten Pfannkuchen gießen und mit

50 g Parmigiano Reggiano

bestreuen. Die Form für 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben. In den letzten Minuten den Grill zuschalten und die Pfannkuchen goldbraun überbacken.


Links: Radicchio rosso di Treviso precoce, rechts: Radicchio rosso di Treviso tardivo



Kleine Radicchiokunde:
Man unterscheidet zwischen Radicchio rosso di Treviso precoce und Radicchio rosso di Treviso tardivo. Ersterer wird nach dem Sommer angebaut und zeichnet sich durch ein bitteres Aroma aus. Radicchio tardivo ist sehr viel zarter und seidiger im Geschmack, er sollte zwei Frostperioden durchlebt haben, und der höhere Preis ergibt sich durch einen aufwendigen Anbau und Veredelungsprozess.




♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Samstag, 27. September 2014

Herbstpasta: Ravioli di formaggio di capra e pere




Genauso unbeständig wie das Wetter in diesem September sind zur Zeit leider meine Bloggeraktivitäten. Zu viele Reisen, zu viel weg von zu Hause -  zwar oft nur für wenige Tage -, trotzdem verbunden mit langen, oft nächtlichen Autofahrten. Leider ging das schon den ganzen Sommer über so, und es ist  in diesem Jahr noch kein Ende in Sicht. Das ist einer der Nachteile, wenn man im Ausland wohnt. Es trifft natürlich vor allem meinen Mann, der ständig in ganz Italien - und manchmal auch in Griechenland - unterwegs sein muss. Dazu kommen familiäre Verpflichtungen und auch bürokratische Dinge, die man nach wie vor in Deutschland erledigen muss. Mich wirft das oft ein wenig aus der Bahn, und dann frage ich mich, ob ich mein Blog überhaupt weiterführen kann.
Aber auf Regen folgt glücklicherweise nicht selten wieder Sonnenschein - heute strahlt die Sonne am stahlblauen römischen Himmel -, und als ich meinen Pastateig knetete, durfte ich mich endlich wieder ein wenig "angekommen" fühlen.



Zutaten
(für 2 Personen)

150 g Mehl
50 g Hartweizengrieß
2 Eier
ein paar Tropfen Olivenöl extra vergine
Salz

Aus den Zutaten nach meinem Grundrezept einen Pastateig zubereiten. Nach der Ruhezeit mit Hilfe der Nudelmaschine ausrollen und für die Weiterverarbeitung vorbereiten.

2 Birnen (ca. 650 g)
1 El Butter
ein paar Thymianzweige (Zitronenthymian)
240 g Ziegenfrischkäse
100 g Ricotta
2-3 El Parmigiano Reggiano, frisch gerieben
2 El Semmelbrösel
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
1 Eiweiß

Die Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen, in kleine Würfel schneiden und mit ein paar von den Stängeln gezupften Thymianblättchen in der Butter bei starker Hitze einkochen lassen, bis die Birnen eine musige Konsistenz haben. Birnenmus abkühlen lassen.
Ziegenfrischkäse, Ricotta, Parmigiano, Semmelbrösel und Birnenmus zu einer geschmeidigen Crème verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die ausgerollten Pastabahnen mit der gut bemehlten Seite auf eine sogenannte "Raviolamp" legen, mit Hilfe des Spritzbeutels oder eines kleines Löffels die Füllung in den Vertiefungen verteilen, eine zweite Pastaplatte mit Eiweiß bestreichen und auf die Platte mir der Füllung legen. Gut andrücken und mit dem Nudelholz darüberrollen, Raviolamp umdrehen und die Pasta auf die Arbeitsplatte stürzen. Die Ravioli mit Hilfe eines Teigrädchens trennen.
Ravioli in Salzwasser zirka 3 Minuten kochen, dann mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben.


40 g Walnüsse
2 El Butter
ein paar Thymianzweige (Zitronenthymian)
frisch gemahlener Pfeffer

Die Butter mit den grob gehackten Walnüssen und ein paar Thymianblättchen kurz aufschäumen lassen. Die Ravioli untermischen und mit Peffer abschmecken.



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♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Mittwoch, 23. Januar 2013

Risotto mit Erfolgstrio



So gerne ich auch koche - und ich würde wohl kaum ein Kochblog schreiben, wenn es nicht so wäre -, manchmal finde ich die tägliche Planung des Abendessens richtig mühsam!
Dabei habe ich immer wieder festgestellt, dass ich, sollte mir gar nichts einfallen und ich einfach auch mal keine Lust auf aufwendige Kocherei habe, am Ende immer bei einem Risottogericht lande. Gut - auch an Pasta denke ich in solchen Momenten.
Wie auch verschiedene Pasta-Sorten ist Risotto-Reis, in der Regel Canaroli oder Arborio, sowie ein Stück Parmesan immer vorrätig; daraus lässt sich schnell eine einfache Variante zaubern.
Nun liebe ich auch Risotto-Gerichte mit etwas außergewöhnlicheren Zutaten wie Erdbeeren, Melonen oder Feigen - die Rezepte dazu kann man in der entsprechenden Rubrik in meinem Blog finden.
Ganz und gar nicht exotisch, eher klassisch, ist ein Risotto mit Birnen, Gorgonzola und Nüssen: eine Kombination, die sich nicht nur auf einer Käseplatte prächtig versteht.
Für einen "Risotto al gorgonzola e pere" finden sich viele Rezepte im Web. Meist werden die Birnenstückchen  mit dem Risotto zusammen gegart. Ich brate sie dagegen extra in etwas Butter an, damit sie noch etwas Biss haben, und füge sie erst am Schluss hinzu.

Zutaten (für zwei Personen)

  • 200 g Risotto-Reis
  • 1 Schalotte
  • 1 Birne (z.B.  die Sorte "Abate")
  • 100 g Gorgonzola dolce
  • 4 El Milch
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1  halbes Glas Weißwein
  • 2 El Butter
  • Olivenöl extra vergine
  • 2 El Parmigiano Reggiano
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 30 g Walnüsse, gehackt


Die Gemüsebrühe erhitzen und köchelnd halten. Die feingehackte Schalotte in etwas Olivenöl sowie einem El Butter anschwitzen, den Reis hinzufügen und glasig werden lassen. Dann mit dem Wein ablöschen.
Nach und nach die Gemüsebrühe hinzugeben, dabei immer wieder den Risotto umrühren. Die Kochzeit für den Reis beträgt nach dem ersten Aufgießen ungefähr 18 Minuten (eventuell bleibt etwas Brühe übrig).
Die Birne schälen, entkernen und fein würfeln. Die Birnenstückchen in einem El Butter anbraten und zur Seite stellen. Den Gorgonzola mit der Milch in einem kleinen Topf erwärmen.
Kurz vor Ende der Garzeit die Birnenstückchen in den Risotto rühren (einige Birnenstückchen für die Dekoration zurückbehalten).
Zum Schluss den aufgelösten Gorgonzola sowie den Parmesan unterrühren und mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
Den Risotto auf die Teller verteilen und mit den restlichen Birnenstückchen und den gehackten Walnüssen bestreuen.

♥♥♥
Un abbraccio
Ariane
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