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Donnerstag, 11. August 2022

Sommerliches Gratin: Gnocchi alla Sorrentina


Wenn ich beim Primo die Wahl zwischen Pasta, Risotto und Gnocchi habe, dann fällt das in genau dieser Reihenfolge aus. Wenn aber ein Traditionsgericht mit einer der schönsten Gegenden Italiens verbunden ist, dann schmecken Gnocchi auf einmal nach Süden, Meer und grandioser Natur und rücken in der Reihenfolge nach oben. Bei den  Gnocchi alla Sorrentina ist das der Fall. Der Golf von Sorrent und von Neapel mit der dazugehörigen Inselwelt, die Amalfiküste - allein der Gedanke an diese Region treibt mir Tränen der Sehnsucht in die Augen! 







Auch wenn man Gerichte mit Gnocchi eher dem Norden Italiens zuordnen möchte, so soll dieses Gericht auf Basis von Kartoffeln in Kampanien entstanden sein. Ein Abt sei dort an den runden Kartoffelknödelchen fast erstickt - die berühmte Geschichte von den Pfarrerwürgern - Strangolapreti - , die auch aus anderen Regionen überliefert ist. Die Etymologie führt aber noch weiter in die Antike zurück. "Strongulos" und "preptos"  bezeichnen nur ein rundes Objekt. 

In einer weiteren Version, die sich mit den Ursprüngen dieses Gerichts beschäftigt, beansprucht eine Taverne in Sorrent die Erfindung der Kartoffelgnocchi für sich. Fast wissenschaftliche Neugier soll dort um 1600 einen Koch dazu veranlasst haben, das neue Gemüse vom amerikanischen Kontinent genauestens zu studieren. Er zerdrückte die gekochten Kartoffeln, vermischte sie mit Mehl und gab sie in kochendes Wasser. Angeblich sei er begeistert gewesen vom Geschmack und der weichen Konsistenz der runden Knödelchen. Die kugelige Form erinnerte ihn an Haselnüsse - Nocciole -,  und davon abgeleitet sei die Bezeichnung Gnocchi entstanden.  "Se non è vero, è ben trovato" (wenn es nicht wahr ist, so ist es gut erfunden), wie man in Italien zu sagen pflegt. Angeblich geht der Spruch auf Giordano Bruno zurück, dessen Statue ich in Rom jeden Tag "grüßen" konnte, wenn ich am Campo de' fiori mein Gemüse kaufte.  



Die Schlichtheit dieses Gerichts spricht jedenfalls für den Süden. Sugo aus fruchtigen Tomaten, Mozzarella und ein Hauch von Basilikum - mehr braucht es nicht, um einfache Gnocchi zu einem wahren Gaumenschmaus zu machen. 

 



Zutaten und Zubereitung
(für 4 Personen)



Gnocchi

  • 700 g mehligkochende Kartoffeln
  • ca. 150-200 g Mehl (+ Mehl für die Verarbeitung)
  • Salz (für das Kochwasser)
  • Kartoffelpresse und Gnocchibrettchen

Die Kartoffeln gut waschen und mit Schale in kaltem Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Mit einer Gabel die Garprobe machen. 
Die Kartoffeln pressen und noch heiß durch eine Kartoffelpresse auf eine bemehlte Arbeit geben.
Mit soviel Mehl vermischen, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.






Den Teig in vier Teile schneiden und jedes Teil zu einer Rolle formen. Kleine Stückchen davon abschneiden, rund formen und über ein Gnocchibrettchen rollen.





Die Gnocchi in kochendes Salzwasser geben und herausheben, wenn sie an die Oberfläche kommen. 


Sugo
  • 600 g für Sugo geeignete Tomaten, z.B. San Marzano
  • 1 Knoblauchzehe
  • ca. 100 g Mozzarella "fior di latte" (Kuhmilchmozzarella)
  • Basilikum
  • Parmigiano Reggiano, frisch gerieben
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • Olivenöl extra vergine
  • feuerfeste Förmchen


Die Tomaten anritzen, mit kochendem Wasser übergießen, Haut abziehen und Stielansatz entfernen. Eventuell in kleine Stücke schneiden.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die angedrückte Knoblauchzehe sowie ein Stängelchen Basilikum hineingeben. Kurz anschwitzen, dann die Tomaten hinzufügen, salzen, pfeffern und den Sugo ca. 30 Minuten einkochen lassen. Dabei immer wieder umrühren. Zum Schluss den Knoblauch entfernen. 

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Mozzarella in Stücke schneiden und den Parmigiano reiben.

Entweder die Gnocchi in der Pfanne mit dem Sugo und den Mozzarellastückchen vermengen oder, wie in einigen Rezepten beschrieben, Gnocchi, Sugo und Mozzarella schichtweise in die Auflaufformen geben.

Die Gnocchi mit dem geriebenen Parmigiano bestreuen und bei zugeschaltetem Grill ca. 10-15 Minuten gratinieren. 





 


Freitag, 26. Juni 2020

Zarte Pasta für noch zartere Blüten: Trenette allo Zafferano con fiori di zucca, pomodori secchi e fior di latte




Zucchiniblüten sind nicht nur kleine Schönheiten. Wenn es schnell gehen muss, hat man zusammen mit Pasta in kürzester Zeit ein Essen auf dem Tisch. Wunderbar, wenn man bei sommerlichen Temperaturen nicht lange in der Küche stehen möchte! Wenn ich diese hübschen Blüten erspähe, löst das bei mir stets einen Kaufzwang aus. Ich liebe ihr feines, für mich dezent curryartiges Aroma, das in Kombination mit Safran ganz raffiniert - Achtung Wortspiel - erblüht.

Wie oft, wenn ich diese zarten Blüten verarbeite, nehme ich männliche Blüten. Jene, die nicht an einem  Zucchino hängen, sondern den Blumen gleich auf einem dünnen Stängel sitzen. Finde ich Zuccchini mit Blüten, schneide ich diese - mit Ausnahmen (siehe bei den am Schluss angefügten Rezepten) - in der Regel ab und entsorge sie, da sie selten noch appetitlich aussehen. Zur Unterscheidung zwischen männlichen und weiblichen Blüten gibt es hier Fotos. 




Die zarten Gebilde wollen behutsam behandelt werden und verlangen meist nach ebenso zarter Pasta.
Für mich beste Gelegenheit, meinen neuen Aufsatz für Trenette auszuprobieren. Diese Pastasorte ist eng verwandt mit den Linguine. In Ligurien nimmt man diese Form für das traditionelle Pastagericht mit Pesto alla Genovese. Die Bezeichnung Trenette hat ihre Wortherkunft in der ligurischen  Bezeichnung für kleine Kordel ("cordoncino") -  "trena" -, was wiederum auf das lateinische "trinus" (dreifaltig, dreifach) zurückgeht. Eine Kordel besteht ja aus mehreren Garnen; mindestens zwei bis drei.
Wieder einmal habe ich etwas Safran unter die Pasta gemischt, dabei Safranfäden verwendet, da man bei Fäden in der Regel sicher sein kann, dass nicht mit Kurkuma geschummelt wurde. Außerdem verleihen die Fäden der Pasta eine hübsche Musterung.






Zutaten und Zubereitung
(für zwei bis drei Personen)


Trenette allo Zafferano

  • 150 g Mehl 00
  • 50 g Semola di grano duro rimacinata (gemahlener Hartweizengrieß)
  • 2 Eier
  • 1 Tl Safranfäden
  • etwas Olivenöl (maximal 1 Tl)
  • Salz

Die Safranfäden in einem El heißem Wasser einweichen. Nach meinem Grundrezept die Pasta herstellen, dabei die Safranfäden mit dem Einweichwasser hinzugeben. Eventuell noch weiteres Mehl einarbeiten.
Nach der Ruhezeit die Pasta wie beschrieben auswalzen und durch den Aufsatz für Trenette geben.
Die Kochzeit beträgt ca. 2 Minuten.










Für die Fertigstellung

  • ca. 30 männliche Zucchiniblüten
  • 25 g getrocknete Tomaten
  • 1 Schalotte
  • 150 g Fior di latte (Kuhmilchmozzarella)
  • Olivenöl extra vergine
  • Salz, frisch gemahlener weißer Pfeffer

Die getrockneten Tomaten in einem Sieb gut abspülen und in heißem Wasser eine halbe Stunde einweichen lassen. Dann herausnehmen, nochmals kurz abspülen und in feine Würfel schneiden.

Die Stängel mit dem Ansatz von den Zucchiniblüten schneiden und den Blütenstempel entfernen. Vorsichtig abspülen und der Länge nach in breitere Streifen schneiden.

Die Schalotte sehr fein würfeln und in etwas Olivenöl glasig werden lassen.

Die Zucchiniblütenstreifen in die Pfanne geben und kurz zusammenfallen lassen. Die Tomatenwürfel untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Mozzarella in Würfel schneiden.

Pasta al dente kochen und mit dem Inhalt der Pfanne vermengen. Die Mozzarellawürfel untermischen.






Weitere Gerichte mit Zucchiniblüten:







und nochmal

Pasta allo zafferano ai fior di zucca (die nicht vegetarische Version)








Sonntag, 8. Juli 2018

Die deftige Schwester einer Quiche: Torta rustica con zucchini e mozzarella



Ausgemachte Zucchinihasser sollten es mal mit der Sorte "Romanesco" versuchen - und dann erneut urteilen. Diese knackige Sorte, erkennbar an ihrer etwas raueren, gerippten und hellgrünen Schale,  hat nichts, aber auch nichts gemein mit den dunkelgrünen Wasserbomben, die auch ich früher kannte und die ich so gerne lieben wollte, als dieses Gemüse noch als "exotisch" galt.




Oft werden die "Romaneschi" mit ihrem empfindlichen Blütenansatz verkauft; das sind die weiblichen Exemplare. Leider sind diese Blüten oft mickrig und bereits am Verwelken, so dass ich gerne die männlichen Blüten noch extra dazu kaufe. Es sind diese Blüten, die man in Italien gerne weiterverarbeitet; sie beispielsweise füllt wie bei diesem Rezept hier.




Ich finde diese zarten Blüten wunderschön. Leider ist es eine vergängliche Schönheit; sie wollen möglichst bald nach dem Einkauf verarbeitet werden. Trotzdem setzen sich auch bei der Torta rustica ihren feinen Geschmack durch und lassen sich weder von den Zucchini noch von der Mozzarella unterkriegen. Allein ihre Schönheit können sie nicht mehr so ganz entfalten, auch wenn sie unter der Kruste hindurchschimmern.





Zutaten
(für eine rechteckige Quicheform von 23 cm x 30 cm oder rund 26 cm Ø)

Pâte Brisée

  • 200 g Mehl, gesiebt + Mehl zum Ausrollen
  • 100 g kalte Butter + Butter für die Form
  • 7 El kaltes Wasser
  • Salz


Aus den Zutaten nach meinem Grundrezept einen Teig herstellen und weiter wie dort beschrieben weiter verfahren. Eine gebutterte Form mit dem ausgerollten Teig auslegen und bis zur weiteren Verwendung kaltstellen.

Belag

  • 350 g Zucchini (wenn möglich Sorte "romanesco")
  • 9 Zucchiniblüten
  • 400 g Polpa di pomodoro (stückige Tomaten)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 250 g Mozzarella "fior di latte" (Kuhmilch-Mozzarella)
  • 2 Eier
  • 100 ml Sahne
  • 30 g Parmigiano Reggiano, frisch gerieben
  • Olivenöl extra vergine
  • ein paar Thymianzweige
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Prise Zucker


Die Zucchini der Länge nach in Scheiben schneiden. In einer beschichteten Pfanne Olivenöl erhitzen, eine halbierte Knoblauchzehe zum Aromatisieren hinzufügen und die Zucchinischeiben von beiden Seiten anbraten. Herausnehmen und auf Küchenpapier legen.

In einer weiteren Pfanne Olivenöl erhitzen und eine kleingehackte Knoblauchzehe sowie die Polpa di pomodoro hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und ein paar Thymianblättchen hinzufügen. Dicklich einkochen lassen, aus der Pfanne in eine Schüssel umfüllen und bis zur weiteren Verwendung kaltstellen.

Die Mozzarella in Scheiben schneiden.
Die Zucchiniblüten putzen, an der Seite aufschneiden und die Blüten auseinanderfalten.
Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Form mit dem Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Die Hälfte des Tomatensugo auf dem Boden verteilen, darauf die Hälfte der Zucchinischeiben legen, die Hälfte der Zucchiniblüten und die Hälfte der Mozzarellascheiben darüber verteilen. Mit den verbliebenen Zutaten auf diese Weise weiter verfahren.
Die Eier mit der Sahne und dem Parmigiano verschlagen und über die Oberfläche gießen.
45 Minuten im Ofen backen. Vor dem Anschneiden etwas ruhenlassen.

Eine etwas aufwändigere Quiche mit Zucchiniblüten gibt es hier. Dort spielen sie die Hauptrolle.

♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Sonntag, 27. Mai 2018

Die Blogpause pausiert mit Streetfood aus Apulien: Panzerotti alla pugliese



Einer meiner liebsten Monate, der Mai, war etwas "bewegt". Auf einen unfreiwillig verlängerten Aufenthalt in Deutschland folgte dennoch eine glückliche Heimreise; alles ist gut, was gut endet!
Ein paar Tage später kamen gute Bekannte aus Frankfurt zu Besuch, mit denen wir zwei wunderbare Abende verbrachten, einer davon bei einem ausgiebigen Abendessen bei uns. Zwei Paare, die sich glücklich schätzen dürfen, Goldene Hochzeit in diesem Jahr feiern zu dürfen. Wir waren ihnen schon vorher bei der Planung ihrer Romreise ein wenig behilflich, und ein Tag war reserviert für einen großen - wirklich großen! - Rundgang durch das historische Zentrum der Ewigen Stadt, bei dem ich unsere Gäste an vielen Highlights vorbeiführen konnte - bei noch angenehmen Temperaturen, aber so manchem Regenschauer. Abends spürten wir unsere Füße nicht mehr  - und ich meine Stimme!



Auch der Alltag hielt immer wieder kleine Überraschungen bereit, deswegen wurde es ein wenig ruhig auf dem Blog. Die kleine Blogpause möchte ich noch ein wenig verlängern, denn mir fehlt nun doch die Kraft; so ganz spurlos gingen die vergangenen Wochen eben doch nicht an mir vorüber! Damit Ihr aber in der Zwischenzeit während meiner hoffentlich kreativen und erholsamen Pause nicht verhungern müßt, habe ich Euch Streetfood aus dem Süden Italiens, aus Apulien, mitgebracht. Apulien ist eine jener südlichen Regionen Italiens, die ich zwar schon bereist habe, aber meist waren es kurze Aufenthalte: darunter Bari, Lecce, Ostuni, Otranto und Trani. Einmal haben wir sogar in einem Trullo, jenen runden Häusern, wie man sie bei Alberobello findet, übernachtet. Die Erinnerungen daran sind leider nicht so positiv, denn es war bitterkalt - und das im September!





Typisch italienisches "Straßenessen" sorgt dafür, dass man wirklich nirgends im Stiefelland verhungern muss und für wenig Geld etwas in den Magen bekommt: ob Focaccia in Ligurien, Arancine in Sizilien oder eben die Panzerotti in Apulien, die man in jeder Bäckerei oder auch in den Rosticcerie (kleine Läden, die Streetfood/Frittiertes/einfache Speisen verkaufen, die man in der Regel im Stehen verzehren muss) kaufen kann.
Panzerotti sind die kleinere Version einer gefüllten Pizza, der Calzone, werden aber in der Regel nicht im Ofen gebacken, sondern frittiert. Am besten schmecken sie frisch aus der Hand, also packt das Besteck weg und wickelt sie in etwas Papier. Dazu ein Glas Wein - was braucht man mehr?




Zutaten
(für 6 Panzerotti)

Teig


  • 250 g Mehl (00), gesiebt + Mehl für die Verarbeitung
  • 4 g Salz
  • 6 g frische Hefe
  • 1Tl Zucker
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 20 ml Milch
  • 25 ml Olivenöl extra vergine


Füllung


  • ca. 170 g Fior di latte (Kuhmilch-Mozzarella)
  • ca. 170 g Strauchtomaten
  • 1 El Salzkapern
  • 1 Tropea-Zwiebel
  • Salz
  • Oregano


  • 1 l hoch erhitzbares Pflanzenöl, z. B. Erdnussöl


Wasser, Milch und Olivenöl mischen, die Hefe hineinbröckeln und den Zucker hinzufügen. Gut vermischen, bis sich die Hefe aufgelöst hat.
Das gesiebte Mehl und das Salz hinzufügen und mit dem Knethaken zu einem Teig verarbeiten, dann auf der Arbeitsfläche mit den Händen weiterkneten, eventuell noch Mehl hinzufügen, bis der Teig glatt und nicht mehr klebrig ist. Abgedeckt zwei Stunden an einem warmen Plätzchen gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Mozzarella würfeln und in einem Sieb abtropfen lassen. Kuhmilchmozzarella ist hier vorzuziehen, da sie fester und weniger feucht ist.
Die Tomaten in kleinen Würfelchen und die Zwiebel in dünne Spalten schneiden. Die Salzkapern gut wässern.




Nach zwei Stunden den Teig in sechs Teile schneiden und jedes Teil auf einer bemehlten Fläche nicht allzu dünn ausrollen. Auf den Teigplatten die Zutaten verteilen und mit etwas Salz und Oregano würzen. Die Teigränder mit Wasser bestreichen, eine Seite über die andere klappen und die Ränder gut verschließen, dabei zu einem kleinen Rand aufrollen.
Die gefüllten Teigstücke zugedeckt nochmals 40 Minuten gehen lassen.

Das Pflanzenöl erhitzen (Probe mit einem kleinen Teigstückchen machen, wenn es sprudelt und an die Oberfläche kommt, hat das Öl die richtige Temperatur) und die Panzerotti einzeln frittieren, dabei im Öl immer wieder wenden.
Auf Back- oder Küchenpapier legen.
Übriggebliebene Panzerotti kann man übrigens bei 200 Grad im Backofen zehn Minuten aufbacken; sie schmecken wie frisch!





♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Dienstag, 25. April 2017

Zarte Hülle für zarte Blüten: Fiori di zucca fritti



Frittierte Zucchiniblüten gehören in Rom genauso zu einem üppigen Antipasto dazu wie die beliebten Carciofi (Artischocken). Leider bin ich aber meist nur Zaungast, wenn die Tellerchen mit den feinen Blüten aufgetragen werden. Das originale Rezept für Fiori di zucca fritti alla romana schreibt Sardellen in der Füllung vor, die ich ja wie auch anderen Fisch nicht mag. In der Hoffnung, dass dem Koch mal die Sardellen ausgegangen sind, lasse ich im Restaurant immer vorkosten. Mein Mann kann ein Lied davon singen. "Jetzt probier' doch mal, sind da Sardellen drin?", nerve ich ihn immer. "Ja, ich glaube (!) schon", so lautet stets die Antwort. Riskieren will ich daraufhin nichts und halte mich an die anderen Köstlichkeiten.
Dass man Gemüsestückchen wie Blumenkohl, Karotten, Zucchini oder auch Salbeiblätter in Ausbackteig - der sogenannten Pastella -  frittiert, ist in fast allen Regionen Italiens üblich. In Rom isst man das Fritto misto zudem traditionell an Heiligabend. In der italienischen Hauptstadt gesellt sich zum Gemüse zudem noch Fleisch, allen voran auch Innereien, wie es die Küche des "Quinto Quarto" vorschreibt: Kalbsbries, Stücke vom Hirn oder Kalbsleber sowie kleine panierte Lamm-Koteletts mischen hier kräftig mit.
Je weiter man Richtung Süden vordringt, umso fischiger geht es dann in der Fritteuse zu, und das ist dann wahrlich nichts mehr für mich.



Glücklicherweise gibt es getrocknete Tomaten, und diese verwende ich immer gerne dann als Ersatz, wenn im Originalrezept Sardellen vorgeschrieben sind - wie etwa bei der Mozzarella in carrozza.
Ebenso original wäre die Verwendung einer Mozzarella-ähnlichen Käsesorte, die hier Provatura heißt. Aber natürlich kann man auch Mozzarella nehmen, wobei man bei diesem Rezept die Kuhmilchversion - hier Fior di latte genannt - bevorzugt. Er ist "kompakter" als Mozzarella di Bufala, und man riskiert dabei nicht, dass der Käse beim Frittieren ausläuft. Trotzdem habe ich aus Geschmacksgründen Büffelmozzarella verwendet, ohne dass es ein "Unglück" gab.
Für die Pastella gibt es unzählige Versionen. Milch, Hefe, ja sogar Bier tauchen gelegentlich in entsprechenden Rezepten auf. Die Verwendung von mit Kohlensäure versetztem Mineralwasser macht den Teig sehr leicht; hier stand der japanische Tempura-Teig Pate.
Und dann wären da noch die Zucchiniblüten selbst. Hier nimmt man auf jeden Fall männliche Blüten; das sind die mit dem dünnen Stiel. Die weiblichen Blüten erkennt man dagegen daran, dass sie aus dem Zucchino herauswachsen. Bei diesem Rezept habe ich Fotos zu männlichen und weiblichen Zucchiniblüten hochgeladen.




Zutaten



  • 10 Zucchiniblüten
  • 10 getrocknete Kirschtomaten (oder entsprechend weniger normale getrocknete Tomaten, diese dann zerteilt)
  • 90 g Mozzarella di Bufala oder "Fior di latte" (Mozzarella aus Kuhmilch)

  • 100 g Mehl, gesiebt + Mehl zum Bestäuben
  • 1 Eigelb
  • 150 ml eiskaltes Mineralwasser mit Kohlensäure (eventuell die Flasche für einige Zeit in das Gefrierfach legen)
  • Salz
  • hoch erhitzbares Pflanzenöl, z. B. Erdnuss-Öl


Zucchiniblütenblätter entfalten und den Stempel herausdrehen. Blüten vorsichtig abbrausen und trockentupfen.
Getrocknete Tomaten abspülen, eventuell kurz in heißes Wasser legen, damit sie weich werden. Mozzarella in kleine Stücke schneiden.
Jede Zucchiniblüte mit einem Stück Mozzarella und einer getrockneten Tomaten füllen, dann die Blütenblätter wieder verschließen -  an der Spitze mit einer kleinen Drehung.




Mehl, Eigelb und eiskaltes Mineralwasser zu einem glatten und flüssigen Teig verquirlen.
Das Öl erhitzen.
Jede Blüte kurz in Mehl wenden, in den Ausbackteig tauchen, abtropfen lassen und in dem heißen Öl frittieren.
Mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf Küchenpapier legen. Leicht salzen.
Die frittierten Zucchiniblüten möglichst sofort genießen.




♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Montag, 10. Februar 2014

Das Original aus Neapel: La Parmigiana di Melanzane



Bei jedem Rezept, das ich auf meinem Blog präsentiere, stellt sich mir schon während der Erstellung eines Posts auch die Frage der Ästhetik. Ist ein Gericht auch optisch ansprechend? Mir gelingen nur ganz selten Bilder, die mir auch gefallen, aber darum geht es heute nicht. Die Frage ist eher, inwieweit bin ich bereit, Authentizität der Optik zu opfern?
Das nachfolgende Gericht bietet ein gutes Beispiel. Es geht um einen Klassiker der neapolitanischen Küche, die Parmigiana di Melanzane. Ein bescheidenes Gericht, das in tausend Variationen durch Kochbücher, Zeitschriften und auch Blogs geistert - und dabei oft auch phantastisch aussieht. Bei mir klappt das gerade bei Aufläufen generell nicht.Vielleicht bin ich aber auch schlicht unfähig, aus manchen Vorlagen noch etwas herauszuholen. Meine Rettung im aktuellen Fall: Das Rezept ist authentisch - behaupte ich mal... Ich habe schon sehr hübsche Versionen von mit Tomaten und Mozzarella geschichteten Auberginen gesehen, die dann irgendwie als "originale" Parmigiana "verkauft" wurden.
Nun habe ich Parmigiana oft genug in Restaurants bestellt, weil ich diesen Auberginenauflauf einfach mag, aber nie war ich schon vom reinen Anblick hingerissen. Was hat man da vor sich? Eine zusammengebackenes Etwas von undefinierbarer Farbe, ein wenig rot, ein wenig dunkellila, ein wenig weiß-gelb-braun, dazwischen vielleicht ein Fitzelchen Grün. Da war der erste Bissen entscheidend, ob das Gericht gelungen war.
Und was mache ich? Meine erste Parmigiana - ich rede von meiner ersten Parmigiana für den Blog - habe ich in Filoteig verpackt!
Das war ein nettes Experiment, eine ganz witzige Idee, hübsch anzusehen - und hat es hat darüber hinaus auch gut geschmeckt. Aber: es war nicht authentisch! Hatte ich aber an dieser Stelle auch nicht behauptet!
Authentizität: das ist für mich und für mein Blog, das ja oft Spezialitäten der italienischen Regionalküche in den Mittelpunkt rückt, nun einmal die Regel Nummer Eins!
Das strebe ich zumindest an, wenn ich über die italienische Küche schreibe. Ob mir das immer gelingt, das mögen andere beurteilen. Nur: schön sieht das Ergebnis bei mir leider nicht immer aus. Und die kleine Basilikum-Deko, die ich meiner Parmigiana gegönnt habe, reißt es leider auch nicht mehr raus.
Deswegen ist dieser Beitrag  mal wieder perfekt für Heikes Dauerevent "Ugly Food" auf ihrem Blog Kochzeilen!





Die originale Parmigiana ist trotz ihrer Bezeichnung als typisch neapolitanisches Gericht in Italien und der ganzen Welt bekannt und hat nur wenig mit dem geschätzten Käse aus der Emilia Romagna - dem Parmigiano Reggiano - zu tun, auch wenn er zu den Zutaten dieses Auberginenauflaufs gehört. Dennoch gibt es die Redewendung "cucinare alla maniera di Parmigiani" (Kochen nach Art der Bewohner Parmas), womit man das Schichten von Gemüse in einem Gericht bezeichnet. Deswegen redet man in der Emilia Romagna auch von der "Melanzane alla Parmigiana". In Süditalien dagegen heißt es "Parmigiana di Melanzane", und schon sind wir mitten in Sizilien. Dort geht das Wort "Parmigiana" angeblich auf die Bezeichnung "Parmiciana" zurück. Im sizilianischen Sprachraum nennt man so die Anordnung der Holzlamellen von Fensterläden. Darauf muss man erstmal kommen, dass es dafür sogar einen Ausdruck gibt! Wie diese Lamellen werden auch die Scheiben der Auberginen in dem Auflauf übereinander gestapelt.
Sizilien beansprucht auch, wahrer Ursprungsort dieses Auflaufs zu sein, da auf dieser Insel die typisch langen Auberginen wachsen, die sogenannten "Petroniane", die man nach Ansicht der Sizilianer bei der Zubereitung verwenden sollte. Anders als in Neapel kommen aber in Sizilien andere Käsesorten wie Pecorino und Caciocavallo zum Einsatz.
Die Ursprünge dieser Spezialität liegen weiterhin im Dunklen. Angeblich waren es die Araber, die im späten Mittelalter als erste Auberginen nach Südtitalien eingeführt hatten. Geschätzt wurde dieses Gemüse dann aber noch lange nicht, hielt man es sogar wegen seines leicht bitteren Geschmacks für giftig. So wurden lange Zeit Zucchini oder auch Pastinaken zu einem Auflauf geschichtet, der der heutigen Version ähnelt.
Die erste "offizielle" Erwähnung einer Parmigiana erscheint erst in dem 1837 in Neapel publizierten Kochbuch "Cucina teorico-pratica"des Kochs und Literaten Ippolito Cavalcanti.
Und dann gibt es noch diese Sache mit dem Ei! Ja, in eine originale Version gehören Eier - entweder gekocht oder in der Panade. In Apulien schichtet man Scheiben von gekochten Eiern zwischen die einzelnen Lagen, ebenso in Kalabrien, wo man den Auflauf zusätzlich noch mit Salami oder Mortadella anreichert.
Ob mit oder ohne Wurst: die Parmigiana bleibt eine üppige Angelegenheit und alles andere als Diätkost.
Aber vielleicht schmeckt sie genau deswegen auch so gut!




Zutaten (für 4 Personen)


  • 1 Aubergine, ca. 500 g
  • 600 g Polpa di pomodoro (stückige Tomaten)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250 g Mozzarella (Typ: "Fior di latte", aus Kuhmilch - zu dessen Verwendung, siehe Kommentare)
  • 25 g Parmigiano Reggiano, frisch gerieben
  • Basilikumblättchen
  • 2 Eier
  • Mehl
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Prise Salz
  • Olivenöl extra vergine
  • hoch erhitzbares, neutrales Pflanzenöl (z.B. Erdnussöl)


Die Aubergine längs in Scheiben schneiden, und diese, mit grobem Salz bestreut, eine halbe Stunde ruhen lassen. Das zieht angeblich die Bitterstoffe aus dem Gemüse. Dann abspülen und trockentupfen.
In der Zwischenzeit den Sugo herstellen: In einem Topf Olivenöl mit der ganzen geschälten Knoblauchzehe erhitzen, die Polpa (in den Sommermonaten kann man natürlich frische Tomaten verwenden) sowie ein paar Basilikumblättchen dazugeben und mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken. Eine halbe Stunde köcheln lassen, dann die Knoblauchzehe entfernen.
Die Mozzarella in Scheiben schneiden.
Die Auberginenscheiben erst in verschlagenem Ei und dann in Mehl wälzen. Portionsweise in Öl ausbacken, dann die Scheiben auf Küchenpapier legen.
Den Backofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Etwas Sugo in einer Auflaufform verteilen und darauf eine Schicht Auberginen geben. Etwas Mozzarella darauf verteilen, dann wieder etwas Sugo darauf geben und mit weiteren Auberginenscheiben belegen. Auf diese Weise fortfahren, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Zum Abschluss den Parmesan über den Auflauf streuen.
Den Auflauf für 25 Minuten in den Ofen schieben, bis sich eine leicht braune Kruste gebildet hat.



Wenn es ganz schnell und etwas "leichter" zugehen soll, hier noch meine - nicht authentische - Version:

Die Auberginen unpaniert portionsweise in Öl ausbacken und auf Küchenpapier legen. Die Polpa in einer Schüssel mit Salz, Pfeffer und gehackter Knoblauchzehe verrühren.
Wie oben beschrieben den Auflauf schichten, dabei zwischen die einzelnen Schichten noch ein paar Basilikumblättchen legen. Zudem gebe ich auf jede Lage neben der Mozzarella zusätzlich noch etwas frisch geriebenen Parmigiano. Das ganze kommt dann für ungefähr 40 Minuten in den vorgeheizten Ofen, wobei ich den Auflauf in den ersten 20 Minuten mit Alufolie abdecke.


Die Parmigiana kalt, höchstens lauwarm servieren. Sie kommt niemals heiß auf den Tisch!
Eine Parmigiana kann man als Antipasto oder als Contorno (Beilage) in ein typisch süditalienisches Menü einbauen.


Ugly Food

♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Samstag, 4. Mai 2013

Toskanisches Arme-Leute-Essen für den Samstagabend



Mit dem ungesalzenen Brot, wie man es in der Toskana backt, konnte ich mich nie recht anfreunden. Es ist das Ergebnis eines "Salzkrieges" im 16. Jahrhundert, der in den Regionen Toskana und Umbrien wütete. Die Einwohner Perugias hatten sich geweigert, eine von Papst Paul III. eingeführte Salzsteuer zu zahlen. Auf diese Weise wollte er den Salzkauf in den päpstlichen Salzminen erzwingen, um mit diesen Einnahmen den blutigen Kampf gegen die lutherischen "Ketzer" zu finanzieren. Bekannterweise endete das in einem Blutbad - und in der Tradition, Brot ohne Salz, das sogenannten "Pane sciapo", herzustellen.
Welch eine große Rolle Brot in der Küche der Toskana spielt, sieht man an den unzähligen Rezepten, in denen vor allem das altbackene Brot zur Verwendung kommt. In der Cucina povera, der Arme-Leute-Küche, konnte man es sich nicht erlauben, auch nur das kleinste Krümelchen Brot wegzuwerfen.
An kalten Wintertagen schätzt man noch heute in der Toskana einen dicken und wärmenden Gemüseeintopf, die Ribollita, in der Scheiben von trockenem Brot versenkt werden. In den Sommermonaten bereitet man mit trockenem Brot einen erfrischenden Salat zu: die Panzanella. Etymologisch gesehen leitet sich die Bezeichnung von pane bagnato - "nass gemachtes" Brot -  ab.
Gestern schon habe ich Brot - eine Art Weißbrot - gekauft, allerdings kein salzloses, das in Rom eher selten zu finden ist. Damit es schön trocken wird, lag es bis zur Verwendung, in Scheiben geschnitten,  auf einem Holzbrett. Ist es immer noch zu "frisch", kann man es im Ofen etwas nachtrocknen.




Wer in der beneidenswerten Lage ist, die Grillsaison in diesen Tagen eröffnen zu können, der hat in dem Brotsalat einen wunderbaren Begleiter für gegrilltes Fleisch. Und natürlich taucht auch vor meinem geistigen Auge jetzt eine Bistecca Fiorentina auf...
Ich bereite mangels sowohl eines Grills als auch der Fiorentina zu diesem Brotsalat ein paar Hackfleischbällchen zu, die frisch aus der Pfanne, aber auch kalt dazu schmecken. Auch wenn diese Polpette durch die getrockneten Tomaten und die Mozzarella so "italienisch" daherkommen, auf diese Weise werden sie in Italien nicht zubereitet. Hackfleisch wird leider oft sehr fad abgeschmeckt, meist nur mit etwas Salz und Pfeffer, manchmal auch mit etwas Zitronenabrieb. Bei meinen Metzger gibt es auf diese Weise gewürzte "Hamburger"  oder "Polpette", dort "Semplicine" genannt (von "semplice" - einfach), schon fertig zu kaufen. Ich dagegen mag Hackfleisch lieber pikant gewürzt.




Panzanella e polpette di manzo con pomodori secchi e mozzarella


Polpette (12 Stück)


  • 500 g Rinderhack
  • 1 Schalotte
  • 30 g getrocknete Tomaten (wenn in Öl, gut abtropfen lassen)
  • 1 Chilischote
  • 1 Ei
  • 1 El gehackte glatte Petersilie
  • 1 El Semmelbrösel
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • 80 g Kuhmilchmozzarella ("Fior di latte")
  • Olivenöl extra vergine


Die Schalotte fein hacken. Tomaten erst längs in feine Streifen, dann quer in feine Würfelchen schneiden. Die Chilischote entkernen und ganz fein hacken.
Hackfleisch mit allen Zutaten mischen und gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.




Zwölf Bällchen formen und in jedes ein Haselnuss großes Stück Mozzarella geben.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Polpette von allen Seiten gut anbraten.




Panzanella (für 2 Personen)


  • 150 g altbackenes Brot (z.B. Weißbrot, Baguette oder Ciabatta, im Original salzloses Brot aus der Toskana)
  • 3-4 Tomaten (z.B. Ochsenherztomaten "Cuor di bue")
  • 2 Selleriestangen (alternativ: eine entkernte und in Würfel geschnittene Gurke)
  • 1 rote Tropea-Zwiebel (oder jede andere rote Zwiebel)
  • Basilikumblättchen
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • Olivenöl extra vergine
  • ein paar Spritzer Rotweinessig


Das in nicht zu dünne Scheiben geschnittene Brot für einige Minuten in kaltes Wasser legen; die Kruste sollte dabei nicht zu sehr aufweichen. Dann die Scheiben aus dem Wasser nehmen und mit den Händen ausdrücken, um soviel Wasser wie möglich zu entfernen. Das Brot in grobe Stück zerbröseln.
Gemüse und Basilikum waschen. Die Tomaten entweder in Scheiben oder in grobe Würfel, die Zwiebel und die Selleriestangen in Ringe schneiden.
Das Gemüse mit dem Brot mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und etwas Olivenöl darübergeben.
Erst kurz vor dem Servieren etwas Rotweinessig dazugeben und mit Basilikumblättchen belegen.



Kochrezepte Basar -teilen,inspirieren,stöbern,entdecken- immer Freitag bis Sonntag - tobias kocht!


♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

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