Manchmal möchte ich in diesen Tagen gerne meiner kleinen, dunklen und heißen Küche entfliehen. Kochen - und das Bloggen darüber - ist im römischen Sommer eine echte Herausforderung. So wird es, entgegen unseren Gewohnheiten, wieder etwas Kaltes heute Abend geben, und abermals begebe ich mich kulinarisch ein wenig Richtung Norden, in die Toskana.
Farro ist Dinkelweizen, und angeblich wird dieses Getreide in Europa schon seit 5000 v. Chr. angebaut. Als Quelle von lebenswichtigen Vitaminen, Proteinen und Mineralien, aber auch Ballaststoffen, ist er ein wertvolles Nahrungsmittel. Dinkelmehl wird zum Brotbacken verwendet, aus den ganzen Körnen bereitet man gerne Eintöpfe, Minestre und Risotto-artige Gerichte zu, die ich im Winter gerne esse. Im Sommer bietet sich ein erfrischender Salat aus Dinkelkörnern an, den man in den ländlichen Gegenden der Toskana, aber auch Umbriens, in den typischen Slow-Food-Trattorien finden kann.
