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Freitag, 21. November 2014

Da hilft nur ein heißes Süppchen! Zuppa di ceci, porro e porcini



Es gibt so Tage...
Erst drängeln sich im Bio-Lädchen wieder die Furbi vor, so  nennt man in Italien die "Oberschlauen", die alle anderen für doof halten, dann kann mein Gemüsehändler mit dem Ausdruck "Erbette" nichts anfangen und will mir Petersilie andrehen (Er: "Signora, Erbette sind Erbe (Kräuter) wie Rosmarin, Thymian oder Petersilie." Ich: "Nein, Rosmarin und Thymian nennen sich Erbe aromatiche oder auch Odori. Erbette ist ein Synonym für Bietole [Mangold])". Da kann er mit dem Petersilienstrauß noch so lange unter meiner Nase wedeln! Beim Wechselgeld dann hatte ich auf einmal zuwenig. Nein, das war nicht Absicht, aber mit den Gedanken ist der junge Mann hinter der Kasse immer woanders. Manche können das einfach besser: Die ältere Dame an der Kasse meines Feinkostladens auf dem Campo de' fiori bringt es darin zu einer wahren Meisterschaft, wenn es darum geht, zwei Dinge gleichzeitig zu erledigen. Bei ihren Dauertelefonaten  "arbeitet" sie routiniert die Kundschaft mit einer Hand ab - und verzählt sich nie beim Wechselgeld! Na bitte, es geht doch! Im Multitasking sind Frauen einfach besser!
Später werde ich auf dem Zebrastreifen beinahe umgefahren. Ein Taxifahrer stößt zurück, berührt mich schon, während ein anderer Fußgänger mir gleichzeitig eine Warnung zuruft.
Zu Hause angekommen lese ich dann ein Rezept. Eine kleine Auszeit, die mich eigentlich immer entspannt. Eigentlich...
Kichererbsen 24 Stunden einweichen und dann vier Stunden kochen...
Aha, hat man dann gleich Hummus im Topf?...Ein Drittel pürieren (wohl mit etwas Kochwasser, oder?)... Kichererbsen zu den anderen Zutaten (Steinpilze, Lauch) in den Topf geben (ohne Flüssigkeit, mit den pürierten Kichererbsen?) und 6 Minuten schmoren ("braten" die den dann nicht, denn hier ist von Flüssigkeit nicht mehr die Rede?). Dann das Kochwasser (was ist von wieviel denn nach vier Stunden noch übriggeblieben?)...

Fragen über Fragen.

Zurück auf Anfang. Es ist ein herrlicher Tag, draußen scheint die Sonne, und ich will diese verlockende Kichererbsensuppe mit Lauch und getrockneten Steinpilzen zubereiten, deren Rezept ich in einer Kochzeitschrift gefunden habe! Ein veganes Rezept, das wunderbar zum heutigen Tierfreitag passt.




Zutaten
(für 4 Personen)

200 g getrocknete Kichererbsen
30 g getrocknete Steinpilze
1 Stange Lauch
200 g Mangold
1 Rosmarinzweig und ein paar Thymianzweige
1 Lorbeerblatt
1 Knoblauchzehe
Olivenöl extra vergine
1 El gekörnte Gemüsebrühe, möglichst selbstgemacht
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
Piment d'Espelette

20 g Petersilienblättchen
7 El Olivenöl extra vergine
Salz

Die Kichererbsen in einem Sieb gut abspülen, dann über Nacht in reichlich Wasser einweichen (sie quellen auf). Mindestens 12 Stunden im Wasser lassen, danach absieben und erneut abspülen.
Kichererbsen mit einer geschälten Knoblauchzehe und einem Lorbeerblatt mit zwei Litern Wasser aufsetzen und zugedeckt 2,5-3 Stunden köcheln lassen (zwischendurch die Kichererbsen probieren, sie sollten weich, aber noch bissfest sein).
Kicherbsen durch ein Sieb geben, dabei das Kochwasser auffangen.Lorbeerblatt entfernen.
Ein Drittel der Kichererbsen mit einer Suppenkelle vom Kochwasser pürieren.
Steinpilze in heißem Wasser eine halbe Stunde lang einweichen, dann aus dem Wasser nehmen.
Rosmarinnadeln abstreifen und kleinschneiden, Thymianblättchen von den Stängeln zupfen.
Den Lauch putzen, in Ringe schneiden und in etwas Olivenöl anschmoren lassen. Die Kräuter, die eingeweichten Steinpilze und sowohl pürierte wie auch ganze Kichererbsen mit etwas von dem Kochwasser (eine Suppenkelle) hinzugeben und 5 Minuten schmoren lassen.
Mangold waschen, die Rippen aus den Blättern entfernen, dann in Streifen schneiden.
Da restliche Kochwasser (ungefähr 1 Liter) mit einem El gekörnte Gemüsebrühe und etwas Piment d'Espelette in den Topf zu dem Gemüse geben, Mangoldstreifen hinzufügen und weitere 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Ich habe die Suppe noch mit Petersilienpesto beträufelt: Dafür die Petersilienblättchen mit etwas Salz und dem Olivenöl fein pürieren.

Rezeptquelle: Zusammengebastelt nach einem Rezept aus Sale & Pepe, November 2014

tierfreitag

♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Dienstag, 18. Februar 2014

Südamerika trifft auf den Libanon: Quinoa-Taboulé



Bei der bloßen Erwähnung von Quinoa überschlagen sich die Superlative: Reich an Mineralien, Quelle für Magnesium, Eisen , Riboflavin (Vitamin B 12) und Lysin, das sogar vor Krebs schützen soll, glutenfrei, sättigend (wichtig bei Diäten!), Anbau auf den unwirtlichsten Äckern möglich und und und...
Meist gipfeln die Lobpreisungen dieser zur Familie der Fuchsschwanzgewächse gehörenden Pflanze, die in den Andenregionen ihren Ursprung hat,  in der gewagten These, der Anbau von Quinoa könne den Hunger in der Welt besiegen. Vielleicht ist das nur eine schöne Utopie, trotzdem erklärte die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen, die FAO, die ihren Sitz in Rom hat, 2013 zum "Jahr des Quinoa".




Schon in den neunziger Jahren habe ich ab und an Gerichte mit Quinoa zubereitet. Eine aus Peru stammende Bekannte erklärte mir damals, dass sie Quinoa aus ihrer Kindheit und Jugend in ihrer Heimat kenne. Man aß dort jeden Tag zum Frühstück einen aus Quinoa gekochten Brei.
Quinoa kann man wie Reis in Wasser kochen und als Beilage zu vielen Gerichten servieren. Leider erschien mir das seinerzeit ein wenig langweilig, und die Körner dieser wertvollen Pflanzen landeten bald wieder in der kulinarischen Versenkung. Bis ich dann eines Tages ein Rezept entdeckte...




Zutaten (für 6 Personen)


  • 250 g Quinoa
  • 10 Radieschen
  • 1 rote Zwiebel
  • 200 g Feta
  • 1 handvoll Minzblätter
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 200 g Saubohnen (Tiefkühlprodukt)
  • 3-4 El Olivenöl extra vergine
  • 1/2 Tl Piment d'Espelette
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer


Quinoa in kochendes, gesalzenes Wasser geben und 12 - 15 Minuten kochen. Danach abgießen und erkalten lassen.
Die gefrorenen Saubohnen in kochendes Salzwasser geben, warten, bis es wieder zu kochen beginnt und die Bohnen nach sechs Minuten abgießen und kalt abschrecken. Die Saubohnen aus ihren Häutchen drücken.
Radieschen und Zwiebel in feine Ringe schneiden, die Minzblätter hacken.
Mit einem Zestenreißer die Zitrone abschälen, dann den Saft auspressen.


Meine diesjährige Ernte: 1 (in Worten: eine) Zitrone

Den Feta in Würfelchen schneiden.
Alle Zutaten einschließlich der Zitronenzesten miteinander vermischen, Zitronensaft und Olivenöl dazugießen und mit Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette abschmecken.




Quelle: Frei nach einem Rezept aus "D" , Wochenendbeilage der "La Repubblica", 08. Februar 2014



♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Freitag, 17. Mai 2013

Freitagsquiche: Rotweinzwiebeltarte mit Schafskäseguss



Wochenende steht vor der Tür. Nicht nur, dass die Sonne wieder zaghaft zum Vorschein kommt und ein paar wärmere Stunden - vielleicht auch im Freien - verspricht. Auch mein Mann ist endlich wieder auf dem Nachhauseweg!
Wenn ich alleine bin, dann koche ich nur wenig. Es gibt einen schnellen Salat, überhaupt vorwiegend kalte Küche, und auf Fleisch verzichte ich dann oft ganz.
Wie ich bei meinen Bloggerkollegen lesen konnte, war ich in dieser Woche nicht die einzige, die ihre "bessere Hälfte" vermisst hat.
Katha nutzte die Tage und kochte ein leichtes, aber nicht weniger feines Süppchen, um die Bikiniprobe, wie man das in Italien nennt, demnächst zu bestehen (irgendwie bin ich davon überzeugt, dass sie das gar nicht nötig hat!). Ganz anders dagegen Andy: Er tischt sich selbst üppig auf, mit Schweinsfilet,  Zuckerschoten, Peperoni und einer Portion Risotto - Respekt!
Auch ich nähere mich nach der eher spartanischen Kost der vergangenen Tage erneut dem "ordentlichen" Kochen an und habe für heute Abend mal wieder eine "Freitagsquiche" vorbereitet, die auch kalt schmeckt. Dass ich zum Wochenausklang gerne eine Quiche backe, hatte ich schon an anderer Stelle erwähnt. Heute aber hat das auch praktische Gründe. Wann immer mein Mann heute Abend hungrig vor der Tür steht - und das kann man nie voraussagen, wenn er mit dem Auto unterwegs ist -, ein Stück Quiche schmeckt auch noch nachts um Drei!




Da ich diese pikante Kuchen überaus schätze, finden sich auch mehrere Kochbücher zu diesem Thema in meiner Sammlung. Das Rezept für diese Rotweinzwiebelquiche habe ich aus einem Backbuch, das Alfons Schuhbeck zusammen mit Annik Wecker, Frau des Liedermachers Konstantin Wecker, verfasst hat. Zu diesem Buch bin ich nicht etwa durch gezielte Suche gekommen - wie so oft!
Vielmehr finden die Bücher mich. Gesehen, darum herumgeschlichen, gekauft!
Vor Kochbuchabteilungen müsste ich mich einfach fernhalten, sie sind auch gar zu verführerisch! Dabei fällt mir ein: ich müsste mal wieder dem schwedischen Möbelhaus einen Besuch abstatten, mein Regal quillt über. Wie war das? Wochenende steht vor der Tür...

Aber vorher gibt's erstmal ein Stück Tarte!




Zutaten (für eine Quicheform von 28 cm Ø)


  • 230 g Blätterteig (Kühlregal, im Original-Rezept: 300 g)
  • etwas Butter zum Fetten der Form

  • 2 rote Zwiebeln (ca. 200 g)
  • 1 El Puderzucker
  • 50 ml Portwein
  • 150 ml Rotwein
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 kleines Stück aufschlitzte Vanilleschote
  • 1 Tl Honig
  • 1 Prise Piment, gemahlen
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

  • 150 g Feta
  • 100 ml süße Sahne
  • 2 Eier
  • 1 Prise Piment d'Espelette (im Original: mildes Chilipulver)
  • 1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben
  • 1 paar Zweiglein Thymian

  • getrocknete Hülsenfrüchte und Backpapier zum Blindbacken


Eine Quicheform mit etwas Butter einfetten und mit dem Blätterteig auslegen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Form bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.
Den Backofen auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. In der Zwischenzeit alle Zutaten bereitstellen, die Zwiebel schälen, einmal längs halbieren, und in feine Streifen schneiden.
Wenn der Ofen vorgeheizt ist, den Blätterteigboden mit Backpapier auslegen und die Hülsenfrüchte darauf verteilen. Auf der mittleren Schiebeleiste den Boden 10 Minuten backen, dann herausnehmen, Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen und weitere 5 bis 10 Minuten backen.
Danach die Form herausnehmen und zur Seite stellen. Den Ofen auf 200 Grad zurückschalten.

In einer Pfanne den Puderzucker sehr hell karamellisieren - er sollte gerade flüssig sein - und dann die Zwiebelstreifen dazugeben. Unter Rühren die Zwiebeln etwas anschwitzen und mit Port- und Rotwein ablöschen. Lorbeerblatt und das Stück Vanilleschote hinzufügen und alles so lange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit vollständig verdampft ist. Mit Salz, Pfeffer, Piment und Honig abschmecken und die Zwiebelmasse abkühlen lassen. Dann Lorbeerblatt und Vanilleschote entfernen.

Fetakäse mit der Sahne und den Eiern mit dem Pürierstab zu einer dicklichen Crème aufschlagen und mit Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette; Muskatnuss und ein paar Thymianblättchen abschmecken.

Zuerst die Rotweinzwiebeln auf dem Blätterteigboden verteilen, danach die Fetacrème darauf geben und glattstreichen.
Auf der unteren Schiebeleiste 20 bis 25 Minuten backen.




Rezeptquelle: Alfons Schuhbeck, Annik Wecker, Raffinierte Tartes - süß und pikant, Dorling Kindersley Verlag, 2010


Kochrezepte Basar -teilen,inspirieren,stöbern,entdecken- immer Freitag bis Sonntag - tobias kocht!


♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Gegen den Herbstblues: Maltagliati con petto di pollo e scarola



"Rom ist auch bei Regen schön!" So lautete ein Kommentar, den ich heute morgen unter einem Foto, welches das sich in einer Pfütze spiegelnde Kolosseum zeigte, lesen konnte.
Diese schwärmerische Einstellung kann ich nicht teilen. Nein, Rom ist bei Regen nicht schön, schon gar nicht, wenn man seine Einkäufe durch Strassen nach Hause tragen muss, in deren unzähligen Pfützen sich das Schmutzwasser sammelt. Die Autofahrer, mit denen man sich diese Wege teilen muss, nehmen auch nicht gerade Rücksicht, sind sie doch selbst genervt, weil der Verkehr bei schlechtem Wetter meistens zusammenbricht. Als Folge sind meine Hosen oft bis zu den Knien mit schmutzigem Regenwasser durchtränkt.
Die Löcher in den gepflasterten Strassen der Innenstadt werden an manchen Stellen immer größer, und oft bricht der Boden darunter ein. Im Juni berichteten mehrere Zeitungen, dass immer wieder, vornehmlich aus dem "zivilisierten" Mitteleuropa stammende Touristen (oder sollte man sie eher "Wandalen" nennen),  die leider oft schlecht verlegten "Sampietrini", wie das Pflaster hier genannt wird, als Souvenir mitgehen lassen. Soll ich das jetzt noch weiter kommentieren?
Jedenfalls ist es nasskalt geworden, ich habe zum ersten Mal die Heizung aufgedreht, aber warum bekommt man die alten Gemäuer einfach nicht kuschelig warm?!
Dagegen hilft nur eines: Sich in die Küche zurückziehen und Pasta kneten. Da kommt der Kreislauf in Schwung, schon die Herstellung wärmt von innen - und, wie wir alle wissen, auch die Seele!




Zutaten (für 3-4 Personen - oder zwei hungrige)

  • 150 g Mehl
  • 50 g Hartweizengrieß
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1Tl Olivenöl extra vergine
  • 200 g Hühnchenbrustfilet
  • 2 Köpfe Endiviensalat
  • 100 ml Weißwein
  • 30 g Pinienkerne
  • 30 g Rosinen
  • 2 El Oliven, in Olivenöl eingelegt (z.B. "Taggiasche")
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl extra vergine
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Piment d'Espelette


Einen geschmeidigen Pastateig nach meinem Grundrezept herstellen und in Folie gewickelt ruhen lassen. Dann den Teig mit Hilfe einer Nudelmaschine dünn auswälzen, und die Nudelplatten mit einem Teigrädchen in unregelmäßige Streifen schneiden.




Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten
Die Hühnchenbrust fein würfeln. Den Endiviensalat putzen, waschen, trockenschleudern und in nicht zu feine Streifen schneiden.
In einer Pfanne in Olivenöl die geschälte Knoblauchzehe anschwitzen und das Hühnchenfleisch hinzufügen. Anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Wein ablöschen. Nun die Endivienstreifen in die Pfanne geben und mit Zimt und Piment d'Espelette abschmecken. Rosinen hinzufügen und ungefähr zehn Minuten dünsten. Knoblauchzehe entfernen und die Pinienkerne sowie die klein geschnittenen Oliven hinzufügen. Nochmals mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
Die Maltagliati zwei Minuten in Salzwasser kochen, anschliessend zu dem Sugo in die Pfanne geben und alles gut miteinander vermischen.




Endiviensalat wird in Italien oft auch als Gemüse zubereitet - geschmort mit Rosinen und Pinienkernen. Wer mag, fügt noch ein paar Sardellen hinzu.


♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Freitag, 24. August 2012

Freitagsquiche: Tomaten-Zucchini-Tarte mit Ziegenfrischkäseguss

Hatte ich nicht an anderer Stelle schon einmal erwähnt, dass ich Freitags gerne eine salzige Quiche für das Abendessen backe? Für mich ist das in wahrsten Sinne des Wortes eine "runde" Sache zum Wochenausklang. Man kann sie schön vorbereiten und muß nach dem Abendessen nicht noch Töpfe putzen.
Für den heutigen Abend habe ich mir eine Tarte mit Zucchini und Tomaten ausgedacht. Beim Einkauf entdeckte ich im Kühlregal Ziegenfrischkäse. Gesehen und spontan gekauft - der kommt mit  in den Guss!



Zutaten

Boden

  • 200 g Mehl + Mehl zum Ausrollen
  • 100 g kalte Butter
  • eine Prise Salz
  • 7 El kaltes Wasser
Aus den Zutaten nach meinem Grundrezept einen Mürbeteig herstellen. Bis zur weiteren Verwendung den Teig in der Form kaltstellen.




Füllung und Guss

  • 150 ml süße Sahne
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 3 Eier
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • eine Prise Piment d'Espelette
  • Kräuter der Provence (getrocknet, wer mag kann den Guss auch nur mit frischen Thymianblättchen würzen)
  • 2 El Pinienkerne
  • 300 g Kirschtomaten
  • 1 Zucchino

Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Sahne mit dem Ziegenfrischkäse und den Eiern verquirlen. Die Knoblauchzehe dazupressen und mit Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette und Kräutern abschmecken. Den Zucchino der Länge nach mit einem Sparschäler oder mit Hilfe eines Gemüsehobels in dünne Streifen schneiden. Jede Scheibe der Länge nach halbieren. Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne etwas anrösten.
Den Teigboden aus dem Kühlschrank nehmen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Den Guss auf den Boden giessen und die Tomaten darüber verteilen. Die Zucchinistreifen einrollen, und die Kringel mit der Schalenseite nach oben zwischen die Tomaten setzen.
Die Tarte ca. 45 Minuten im Ofen backen. Zehn Minuten vor Ende der Backzeit die Pinienkerne auf der Tarte verteilen und mitbacken.


Kochrezepte Basar -teilen,inspirieren,stöbern,entdecken- immer Freitag bis Sonntag - tobias kocht!


♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

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