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Montag, 23. April 2018

Perfekt bei steigenden Temperaturen: Avocado-Kichererbsen-Salat


Die Limetten machen's, möchte ich mal behaupten. Die Limetten und auch der Kreuzkümmel - und natürlich das frische Korianderkraut. Diese Zutaten machen diesen einfachen Salat zu einem Genuss - für mich zumindest. Wenn die Temperaturen steigen, sind Salate wie dieser, Tzatziki, Hummus oder auch Gazpacho (hier und hier) meine liebsten leichten Gerichte für die Mittagszeit, wenn ich nur für mich alleine etwas zubereiten möchte; natürlich gibt es solche einfachen, hitzetauglichen Gerichte auch oft am Abend.





Korianderkraut ist nicht ganz einfach zu finden in Rom, aber man kann es natürlich auch weglassen; viele mögen den speziellen Geschmack ohnehin nicht. Aber die Limetten, die müssen sein! Die sollte man nicht durch schnöde Zitronen (nix gegen Zitronen!) ersetzen. Ich liebe einfach den Duft von frisch aufgeschnittenen Limetten. Er erinnert mich an Florida-Urlaube, an meinen geliebten Key Lime Pie, an Caipirinha, ja sogar an ein Hotel in Las Vegas, das immer mit einer Duftmischung aus Limetten und Ingwer durchflutet zu sein schien. Kurz: Limettenduft erinnert mich an wunderschöne und erlebnisreiche Urlaube, an Sommer, Hitze, nackte Füße im Sand und an das Rauschen des Meeres -  Ihr seht, ich bin schon im Sommerdelirium! Das Wetter passt zur Zeit auch: richtig heiß in der Sonne bei noch angenehmen Temperaturen. So könnte es jetzt bleiben!
Und falls es wieder regnet, dann packt Euch den Sommer mit diesen tropischen Aromen einfach auf den Teller!




Zutaten
(für zwei Personen)


  • 4 Mini-Avocados (ersatzweise 1-2 normalgroße)
  • 250 g kleine Strauchtomaten, z.B. die Sorte "Datterino"
  • 1 Dose Kichererbsen, 400 g, abgetropft 240 g
  • 1 junge Tropea-Zwiebel mit Grün, ersatzweise 2 Frühlingszwiebeln
  • Saft von 2 Limetten
  • 3 El Olivenöl extra vergine
  • Salz
  • Tabasco
  • frisches Korianderkraut




Aus dem Limettensaft, Olivenöl und Salz eine Vinaigrette rühren.
Die kleinen Avocados schälen, Kern entfernen und würfeln. Die junge Tropeazwiebel (sie ist etwas größer als eine Frühlingszwiebel, ersatzweise zwei Frühlingszwiebeln verwenden) in Ringe schneiden.
Tomaten waschen, halbieren oder größere vierteln.
Alles Zutaten miteinander vermischen und nochmals mit Salz und Tabasco abschmecken. Den Salat mit frischem Korianderkraut bestreuen.




Einen weiteren Kichererbsen-Salat gibt es hier!

♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Freitag, 18. Juli 2014

Italien trifft auf Mexiko: Crostini Messicani



Die Farben haben Mexiko und Italien auf ihrer Nationalflagge ja schon einmal gemeinsam: Rot, Weiß und Grün.
Und genau diese Farben finden sich auch in der Tomaten-Avocado-Salsa wieder, die ich für meine Crostini Messicani hergestellt habe: das Avocado-Fleisch weißlich bis grün, grün auch der Koriander, die Tomaten und die Chilischote rot, während die Tropea-Zwiebel sich nicht recht zwischen Rot und Weiß entscheiden kann.




Heute habe ich zum ersten Mal frisches Koriander-Grün auf dem Campo de' fiori kaufen können; ich kann mich nicht erinnern, dass das schon einmal der Fall war. Allerdings ist mir noch so manch' hilfloses Kopfschütteln im Gedächtnis, als ich in der Vergangenheit dieses, die Menschheit spaltende Kraut gesucht hatte. Koriander ist nämlich nicht Jedermanns Sache und trennt bei Tisch, ähnlich wie Knoblauch oder auch Ingwer, die Fraktionen - und zwar mit messerscharfem Schnitt! Da sind kaum Grautöne möglich, nach dem "In-Maßen-gerne-Motto": " Ach, ein wenig...". Ich gehöre eindeutig zur Koriander-Knoblauch-Ingwer Fraktion. In der Vergangenheit habe ich übrigens diese Salsa mit Petersilie gemacht; ein Tipp für alle, die keinen Koriander mögen.
Dieser kleine Snack, den man zum Aperitif oder einfach nur so als Zwischenmahlzeit genießen kann, ist mein zweiter Beitrag  zum Dauerevent Tierfreitag, den Katharina Seiser ins Leben gerufen hat.
Schaut mal bei ihrer Sammelstelle vorbei, denn es lohnt sich wirklich. Die Liste mit wunderbaren veganen Rezepten wächst stetig.




Zutaten
400 g Tomaten (ich habe die Sorte San Marzano verwendet)
1 rote Zwiebel (z.B. Cipolla rossa di Tropea)
1 Chilischote
1 Avocado
Saft von 2 Limetten
3 El Olivenöl extra vergine
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
frisches Korianderkraut (ersatzweise Petersilie)

Die Tomaten und das Avocado-Fleisch in Würfel schneiden, die Zwiebel und die entkernte Chilischote fein hacken.
Alles mit dem Limettensaft und dem Olivenöl mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Etwas gehacktes Korianderkraut unter die Salsa heben.
Passt gut auf Cracker, Baguettescheiben oder auch kräftiges Bauernbrot (gern auch geröstet wie Bruschette).




tierfreitag

♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Dienstag, 15. Juli 2014

Einmal tieffrieren und fönen bitte: Die ultimative "Frozen Bowl" mit sommerlichem Obstsalat



Noch einmal lasse ich es zischen für Simones sommerlichen Blogevent, und zwar so richtig!
Gestern Abend hatte ich gelesen, dass einige wenige Einreichungen fehlen, um für den hundertsten Blogevent in Zorras Kochtopf die Hundert voll zu machen.
Da kann man ja nicht tatenlos bleiben.
Der Blick zu sehr später Stunde in den Kühlschrank war eher nicht so berauschend. Allerdings gab es noch Limetten! Und wie ich es in meinem ersten Beitrag schon erwähnt hatte, sollten diese wunderbar aromatischen Zitrusfrüchte, die mich immer an unsere Florida-Urlaube erinnern, in meinen zischenden Vorschlägen eine Hauptrolle spielen. 
Aber was macht man aus Limetten und - Wasser? Man kann natürlich Limonade machen.
Oder eben eine coole Schüssel für einen sommerlichen Obstsalat!
Die Idee dazu habe ich am vergangenen Samstagabend aufgeschnappt. Wir waren zum Abendessen drei Stockwerke unter uns eingeladen. Als zum Dessert diese eiskalte Schüssel auf dem Tisch stand, war mir klar: das muss ich nachmachen!
Jetzt zeige ich Euch, wie es geht.



Ihr braucht dazu nur:

2 Schüsseln, eine davon etwas kleiner
Wasser (logisch)
und zwei Limetten

Natürlich lässt sich so einen Schüssel ganz phantasievoll aufpeppen: Mit Kiwischeiben, Blütenblättern, Minzblättchen, kleinen Muscheln - was Ihr eben so im Hause habt! Ich hatte halt nur Limetten!




Zunächst müsst Ihr ungefähr zwei fingerbreit Wasser in die größere Schüssel geben und dieses im Freezer anfrieren lassen. Dann stellt Ihr die kleinere Schüssel hinein und füllt den Rand mit Wasser. Ganz wichtig ist es, die kleinere Schüssel zu beschweren, sonst schwimmt sie auf dem Wasser. Dazu könnt Ihr nehmen, was Ihr sonst so in den Tiefen Eures Freezers findet: Ein Steak, eine Packung Gefriererbsen, den kleinen Napf mit dem übriggebliebenen Rotkraut der vergangenen Weihnacht...
Ich habe drei kleine Gläser mit selbstgekochtem Fond in die kleine Schüssel gestellt. In den mit Wasser gefüllten Zwischenraum habe ich dann noch Limettenscheiben gegeben.
Das alles kommt jetzt für mehrere Stunden in das Gefrierfach.




Danach holt man die Schüsseln heraus und füllt die obere kleine Schüssel kurz mit heißem Wasser. Wenn die Schüssel anfängt, sich zu lösen, alles vorsichtig auf ein Küchenhandtuch "stürzen". Nach und nach löst sich dann auch die größere Schüssel. Ich habe sie von außen gefönt - nach dem Motto: Einmal tieffrieren und fönen bitte!
Einen Teller mit einer Tuchserviette auslegen und die Eisschüssel daraufsetzen.
Jetzt kann sie gefüllt werden, zum Beispiel mit Obstsalat.




Für meine Macedonia nehme ich:

1 Cantaloupe-Melone
1 Schälchen Himbeeren
1 Schälchen Blaubeeren
Saft einer Limette
ein paar Minzblättchen

Die Melone höhle ich mit dem Kugelausstecher aus. Die Beeren werden gewaschen und die Limette ausgepresst.
Melonenkugeln mit den Beeren und dem Limettensaft mischen, in die Eisschüssel füllen und mit Minzblättchen belegen.
Die Macedonia hält sich wunderbar frisch. Ist sie aufgefuttert, bevor die Schüssel geschmolzen ist, kann man die sie im Freezer für eine weitere Runde aufheben. 



Blog-Event C - Zisch! Erfrisch mich! (Einsendeschluss 15. Juli 2014)


♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Sonntag, 6. Juli 2014

Da zischt der Sommer im Glas: Frozen Melon Daiquiri



27 Grad oder mehr  - oh ja, sehr viel mehr...
Aber von vorn: Simone von der S-Küche möchte erfrischt werden und sucht Sommerrezepte für die richtig heißen Tage! Ein wunderbares Thema, das mich gleich angesprochen hat, auch wenn es erst heute dazu einen Beitrag von mir gibt. Ich war nämlich wieder mal im "kalten Norden" unterwegs, und da war auch das Wetter eher durchwachsen. Übrigens feiert Zorra vom Kochtopf, bei dem Simone den Event ausrichtet, ein gar nicht kleines Jubiläum. Es ist der hundertste Event! Dafür erst einmal: Herzlichen Glückwunsch, liebe Zorra!
Für heiße Tage, ja heiße Wochen, nein, was sage ich: heiße Monate bin ich mitlterweile Spezialistin!
In der Vergangenheit habe ich immer behauptet, Hitze mache mir nichts aus. Das stimmt bis zu einem - buchstäblich - gewissen Grad. Ich muss dagegen  immer etwas schmunzeln, wenn sich in Europas gemäßigten Klimazonen viele nach drei Tage um die dreißig Grad schon über die "unerträgliche" Hitze beschweren. Ja, viele stellen nach dieser kurzen Zeit schon das Kochen ein, weil das ja unzumutbar sei. Also, dann gäbe es ja monatelang nur kalte Küche bei uns!
Regnet es andererseits nach wenigen warmen Tagen dann wieder nördlich der Alpen und ich berichte über Sonnenschein, dann sind wir es mit den ach so beneidenswerten Temperaturen.
Aber ich gebe zu: nach wochenlangen Hitzeperioden bin auch ich ausgelaugt, und das merke ich oft auch gerade gegen Ende des Sommers. Im vergangenen September hatte ich auf einmal täglich mit dem Kreislauf zu kämpfen, denn der Körper scheint diese enorme Anstrengungen, den Temperaturen zu widerstehen, irgendwie zu speichern. Wie sehr die gnadenlose Sonne an den heißen Tagen auch auf die Stimmung schlagen kann - oh ja, das kann sie! - davon berichte ich erst gar nicht.
Nein, Petrus kann es niemanden Recht machen, aber wir können heiße Tage mit wunderbaren Erfrischungen angenehmer gestalten.
Mich hat gleich das Banner von Simone angesprochen, auf dem eine Limettenscheibe abgebildet ist. Und für mich war gleich klar: Was immer ich auch für diesen Event beisteuere, etwas mit Zitrusfrüchten muss es sein! Etwas, was richtig erfrischt! Und da zu einem italienischen Sommer auch Wassermelonen gehören, spielen diese in dem Cocktail die Hauptrolle.
Hier sind es gerade mehr als 27 Grad. Gefühlte sehr viel mehr...



Zutaten

1 Kg Wassermelonenfleisch in grobe Würfel geschnitten
200 g Wassermelonenfleisch in kleinen Kugeln (dazu benötigt man einen Kugelausstecher)
50 ml Limettensaft, frisch gepresst*
200 ml Orangensaft, frisch gepresst
50 ml Orangenlikör (z.B. Cointreau)
150 ml weißer Rum (z.B. Havana Club)
2-3 El Zuckersirup**
Zucker und Limettensaft für den Gläserrand

Das in grobe Würfel geschnittene Wassermelonenfleisch sowie die mit dem Kugelausstecher gewonnenen Melonenkugeln getrennt einfrieren. Ich friere auch die Kugeln ein; sie halten das Getränk länger kühl und können später aus dem Glas gefischt und genascht werden.
Das leicht angetauten Wassermelonenwürfel in einen Standmixer geben. Zitrusfrüchte auspressen und den Saft sowie die Orangenlikör, den Rum und den Zuckersirup ebenfalls in den Mixer geben. Mit der "Crushed Ice"-Funktion des Mixers die Zutaten verarbeiten.
Glasränder mit Limettensaft benetzen und dann in einen flachen Teller mit Zucker tauchen.
Frozen Melon Cocktail auf die Gläser verteilen und die gefrorenen Melonenkugeln hinzufügen.





*Limetten auspressen ist mühsam, und nach meiner Erfahrung geben sie nur wenig Saft mit der herkömmlichen Methode her. Ich viertele die Limetten der Länge nach und presse die Viertel mit der Hand aus.
**Zuckersirup selbst herstellen: Dafür 125 g weißen Zucker mit 125 ml Wasser aufkochen, 15 Minuten köcheln lassen. Dann in eine kleine, heiß ausgespülte Flasche füllen, auskühlen lassen und gut verschließen. Die Sirup hält sich nach Anbruch ca. 6 Wochen im Kühlschrank. (Quelle: Rezepte-Wiki)


Blog-Event C - Zisch! Erfrisch mich! (Einsendeschluss 15. Juli 2014)


♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Freitag, 16. August 2013

Florida - und mein Fernweh-Pie...





Susanne feiert in diesen Tagen den ersten Geburtstag ihres Blogs "Magentratzerl", und dafür wünscht sie sich Urlaubserinnerungen und Rezepte.
Dazu erst einmal: Ganz herzlichen Glückwunsch - und weiter so, liebe Susanne!
Bei diesem Event mache ich nur allzu gerne mit, denn da es in diesem Jahr bei uns auch noch keinen Urlaub und so folglich noch keine Urlaubsvorfreude oder gar Urlaubsstimmung gab, hole ich mir mit einem meiner Lieblingskuchen - dem Key Lime Pie - heute ein wenig Sunshine-State-Feeling in die eigenen vier Wände.







Zweimal waren wir in den vergangenen Jahren in Florida, und auch wenn die Reisen dort mit unzähligen Meilen im Auto verbunden waren - wir wollten natürlich so viel wie möglich sehen -, verbinde ich mit den Aufenthalten dort mit die fröhlichsten Urlaubserinnerungen, die ich habe.




Schon beim Auspressen der Limetten weckte der Duft die unbeschwerte Stimmung, die mich während der Florida-Urlaube begleitete. Ich sah im Geiste wieder die wunderbaren sauberen Sandstrände, die sich nahe der Küste tummelnden Delphine, die so gar keine Scheu vor den Menschen zu haben schienen, und fuhr gedanklich die lange Strasse über das Meer bis nach Key West, Heimat von Floridas Nationaldessert, entlang.
Dort, auf Key West, hatten wir kurz vor dem Sonnenuntergang unser erstes Stück dieses legendären Kuchens (Collage unten, Foto oben links) mit Blick auf das karibische Meer genossen - hach!
Ein Stückchen Key Lime Pie wurde dann bei unseren Floridareisen irgendwie auch zu einem "Snack", den wir uns bei Päuschen immer wieder gönnten - ob nun auf den Keys, in Miami, St. Petersburg, Naples oder Orlando.



In Everglades City fielen wir um die Mittagszeit in einem ziemlich urigem Restaurant ein - "Susie's Station" -, wo die Zeit irgendwann in den dreißiger Jahren oder noch früher stehengeblieben zu sein schien. Susie, eine sehr betagte Dame, freute sich über unseren Besuch - wir waren die einzigen Gäste - und kochte Kaffee für uns. Und natürlich gab es dazu auch ein Stück Key Lime Pie, den sie selbst gebacken hatte, wie sie stolz erzählte. Naja, der weltbeste Key Lime Pie war es leider nicht (Collage oben, Foto unten links), aber den backe ja auch ich  - *hehe*  ...




Wir haben es aber überlebt und stürzten uns dann in das Abenteuer Everglades, wo Delphine, aber auch Alligatoren auf uns warteten...




Liebe Susanne, danke, dass Du mir heute alle diese Erinnerungen wieder geschenkt hast! Du hast mich in alten Fotos wühlen und mich lächeln lassen, und dafür bekommst Du nun mein Key-Lime-Pie-Rezept (weltbestes! natürlich)!




Key Lime Pie

Zutaten (für eine Springform von 26 cm Durchmesser)


  • 200 g Butterkekse
  • 1 El brauner Zucker
  • 125 g Butter + Butter zum Ausfetten
  • 1 Eiweiß (Eigelb aufheben für die Füllung)
  • 1 Prise Salz
  • 1 El Zucker


  • 4 Eigelb
  • 400 ml gezuckerte Kondensmilch
  • 1/8 L frisch gepresster Limettensaft


  • 3 Eiweiße
  • 3 El Zucker


Den Backofen auf 150 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und eine Springform ausfetten.
Die Kekse fein zerkrümeln, das geht mit Gefrierbeutel und Fleischklopfer oder auch im Mixer.
Die Butter zerlassen und mit einem Eßlöffel braunen Zucker mit den Keksen vermischen. Das Eiweiß mit dem Salz und eine Eßlöffel Zucker sehr steif schlagen und unter die Keksmischung heben.
Die Keksmasse in der Form verteilen und mit dem Rücken eines Löffels gut andrücken. Dabei auch einen kleinen Rand formen.
Den Boden acht Minuten backen, dann die Form aus dem Ofen nehmen.
Die Eigelbe ein paar Minuten hellschaumig aufschlagen, dann die gezuckerte Kondensmilch darunterrühren und weitere drei Minuten schaumig schlagen. Zum Schluss den Limettensaft dazugiessen und unterrühren.
Die Limettencrème auf den Keksboden giessen und die Form für weitere 25 Minuten bei 150 Grad in den Ofen schieben.
Danach aus dem Ofen nehmen und den Kuchen abkühlen lassen. Den Ofen auf 180 Grad stellen.




Die verbliebenen Eiweiße mit dem Zucker sehr steif schlagen und auf dem Kuchen verteilen.
Für weitere zehn Minuten in die Ofen schieben und kontrollieren, dass die Baisermasse nicht zu dunkel wird.
Vor dem Anschneiden den Kuchen unbedingt ganz auskühlen lassen (was ich in meiner Gier mal wieder nicht gemacht habe - siehe Anschnitt...), dann wird die Füllung fest und lässt sich sauber anschneiden. Im Kühlschrank aufbewahren.





Rezeptquellen: Für Key Lime Pies gibt es so viele Rezepte wie Sandkörner an den Stränden Floridas. Das Rezept für den Keksboden, den ich dieses Mal für sehr gelungen halte, habe ich dem aktuellen Sonderheft "Sommerküche" des Feinschmecker-Magazins entnommen. Orientiert habe ich mich zudem an den Rezepten von USA-Kulinarisch und Essen und Trinken.



♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

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