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Freitag, 10. August 2018

Ein Rezept gegen den Augustblues: Frozen Yogurt mit Himbeeren, Pistazien und Meringue




Es sind wieder jene langen heißen Augusttage, die mich in melancholische Stimmung versetzen. War dieser Monat, als ich noch in Deutschland lebte, paradoxerweiser der Sommermonat schlechthin, der mich schon als Kind in Hochstimmung versetzte, ahne ich mit den Jahren vermehrt das nahende Ende der Jahreszeit. Der August, das bedeutet bei der Hochsommerhitze  aber auch, dass man "drinnen" lebt. Die Wohnung ist zwar klimatisiert, trotzdem bleiben viele Fensterläden schlossen. Es ist in der Vorstellung für mich mittlerweile auch eine "dunkler" Monat: Draußen gleißendes Licht - drinnen das stille Halbdunkel. Könnt Ihr die Atmosphäre nachvollziehen?
Am letzten Tag im August kommt noch mein Geburtstag hinzu, und das Verhältnis zu diesem Ereignis verändert sich wohl  auch mit zunehmendem Lebensalter; man wird eben nachdenklicher. Wenn ich dann am 1. September aufwache, erwische ich mich immer wieder dabei, dass ich ich September morn von Neil Diamond summe. Ich sehe fallendes Laub, denke mit Grausen daran, dass Strümpfe in Kürze wieder zum Einsatz kommen und meine Sommerkleider in den Schrank verbannt werden. Die Jahreszeit, die für mich weder Fisch noch Fleisch ist, steht bevor! Ich mag es doch entweder heiß oder richtig winterlich! Hier in Italien legt sich aber diese Herbststimmung wieder nach ein paar Tagen, denn der Sommer ist noch lange nicht vorüber. Warum nur falle ich immer wieder mit dem Anbrechen des 1. September auf diese Vorstellungen herein?
Wirklich alles paradox das Ganze!

Aber zurück in den August! Wir gehören zu jenen, die den August in der Stadt verbringen, während viele ans Meer, in die Berge oder eben ihre aktuellen Urlaubsorte fliehen, wo vielfach dann auch das römische Chaos mitreist. Der Stau ist dann eben nicht mehr den Lungotevere entlang, sondern erwacht in irgendeinem Ort an der Küste zu neuem Leben - nein, danke! Man spricht in diesem Zusammenhang gerne von "fliehen", denn in Zeiten ohne Klimaanlage war die Hitze für viele wohl kaum auszuhalten.
Ich kann mich an meine ersten Sommer in Rom erinnern, und besonders an die Augusttage. Das alles war noch vor dem Ansturm von Touristen in den vergangenen Jahren, der die Stadt gefühlt 12 Monate in seinem Würgegriff hält.
Noch in den neunziger Jahren war alles anders. Die Stadt war "tot"! Die Strassen leer, die Geschäfte geschlossen oder nur im Turnus geöffnet. Ich ging die Strasse, in der wir wohnen, entlang und kam mir vor wie in einer Geisterstadt - ja ich fand es direkt unheimlich! An manchen Tagen, wenn ich alleine unterwegs war, nahm ich sogar andere, durch ein wenig Autoverkehr belebtere Wege. Gut kann ich mich noch an eine zierliche ältere Dame erinnern, die mich ganz verzweifelt auf der Strasse ansprach, ob ich denn noch eine offene Bäckerei wüsste. Gerade älteren und alleinstehenden Menschen, die nicht mit den Familien abgereist waren, ging es oft richtig schlecht. Die Supermärkte, die in den Nullerjahren überall aus dem Boden schossen, gab es damals noch nicht.





Noch immer müssen wir uns im August ein wenig "organisieren". Gerade in der bevorstehenden "Ferragosto"-Woche bleiben viele Läden, wie zum Beispiel Metzgereien, geschlossen, die sonst im August wenigstens am Vormittag noch geöffnet sind. Fleisch wird also auf Vorrat eingefroren. Der Markt verkauft zunehmend nur noch Touristenkitsch; auch das Gemüse macht "Urlaub". Schnell habe ich noch das Lieblingsfutter für Kringel besorgt, das es in den Supermärkten nicht gibt.
Zurückgebliebene tun sich zusammen; gestern waren wir mit ein paar Journalisten und Diplomaten auf einer "Stallwächterparty" auf einer schönen, luftigen Terrasse hoch über den Dächern von Rom.Viele erzählten dort, wie sehr sie die ruhigere Stimmung in der Stadt schätzten. Das sind Moment, in denen die Melancholie ein wenig schwindet...






Gegen trübe Stimmung hilft allerdings auch ein Dolce, das so richtig nach Sommer schmeckt wie diese Frozen-Yogurt-Kreation. Dieses Eisdessert ist blitzschnell zubereitet, und man braucht dafür nicht einmal eine Eismaschine. Allerdings etwas Geduld, bevor man endlich den Löffel darin versenken darf.





Zutaten
(für 8 Personen und eine Kastenkuchenform von ca. 750 ml Inhalt)



  • 600 g griechischer Joghurt
  • 1 Tube gesüßte Kondensmilch (170 g)
  • 5 El Zitrusblütenhonig (ersatzweise Akazienhonig)
  • 30 g Pistazien, grob gehackt
  • 20 g Meringue (Baisers), grob zerbröselt
  • 125 g Himbeeren


  • Himbeeren, Pistazien und Meringue für die Dekoration


Den Joghurt mit der Kondensmilch und dem Honig glattrühren. Dann vorsichtig die Himbeeren, die Meringue und die Pistazien unterheben.
Die Kuchenform mit Backpapier auslegen und die Joghurtmasse hineinfüllen. Diese mit Folie gut verschließen und für mindestens 6 Stunden in das Gefrierfach geben.
Vor dem Servieren kurz in heißes Wasser tauchen, stürzen, Papier abziehen und mit Himbeeren, Pistazien und Meringue-Stückchen garnieren. In Scheiben schneiden.

Nach einer Idee aus SALE&PEPE, August 2018

Wollt Ihr noch mehr über die August-Stimmung in Rom lesen - so, wie wir den Monat oft erleben? Dann schaut mal hier.


Samstag, 26. September 2015

Die türkische Version der Frikadelle: Köfte




In Rom kommt man leider mit der türkischen Küche, wie überhaupt mit den Küchen dieser Welt, selten in Berührung. Mit einer netten türkischen Kollegin meines Mannes waren wir vor einiger Zeit in dem mir einzig bekannten türkischen Restaurant von Rom; wir leben übrigens in einer Drei-Millionen Stadt!
Mehrmals waren wir auch zum türkischen Feiertag in der Botschaft eingeladen. Auch hier das gewohnte Bild: Während sich die meisten Gäste aus aller Welt um das mit Spezialitäten des Landes bestückte Buffet drängen, gibt es noch eine italienische Ecke - ich sage jetzt mal nichts dazu...
Also muss man selber an den Herd, beziehungsweise dieses Mal an den Ofen. Das aktuelle Thema beim Dauerevent über die Spezialitäten aus der Türkei, der von Sibel von Insane in the kitchen und Melanie von Kleine Chaosküche monatlich ausgerichtet wird, lautet: Ofengerichte.
Diese kleinen Fleischbällchen, die im Türkischen als Köfte bezeichnet werden, landen bei uns übrigens seit Jahren regelmäßig auf dem Teller. Es ist herrlich unkompliziert, alles auf ein Blech zu packen - und dann nur noch abzuwarten. Keine Pfannen, keine Töpfe - einfach nur Genuss. ohne dass man schon beim Essen an zuviel Abwasch danach denken muss.
Wie authentisch allerdings dieses Gericht ist - das zu beurteilen, überlasse ich aber den beiden Spezialistinnen für eine der wunderbarsten Küchen der Welt!





Zutaten
(für 4 Personen)

Köfte

500 g Rinderhack
2 El gehackte, glatte Petersilie
1 Schalotte, gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt 
2 El Parmigiano Reggiano, frisch gerieben
2 EL Semmelbrösel
1 Ei
1 Tl Salz
frisch gemahlener Pfeffer
Thymian, gerebelt
Kreuzkümmel
Rosenpaprika

Gemüse

400 g Kirschtomaten
3 Zucchini
1 gelbe Paprika
400 g Kartoffeln
1 Bund Frühlingszwiebel
ein paar frische Thymianzweige
150 ml Gemüsebrühe
1 Tl Tomatenmark
1 Tl Chilipüree (z.B. Sambal Oelek)
Olivenöl extra vergine

Joghurt-Dip

250 g griechischer Joghurt
1-2 El Zitronensaft
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
ein paar frische Minzblätter, gehackt

Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Das Hackfleisch mit allen Zutaten vermengen und mit den Gewürzen kräftig abschmecken. Dann mit angefeuchteten Händen kleine Bällchen aus der Hackmasse formen.
Das Gemüse putzen, Kartoffeln vierteln, Zucchini schräg in etwas dickere Scheiben schneiden, Kirschtomaten halbieren. Paprikaschote grob würfeln und die Frühlingszwiebel in ca. 3 cm lange Stücke schneiden.





Das Gemüse auf einem Backblech oder in einer großeren ofenfesten Form verteilen und die Hackbällchen daraufsetzen. Ein paar Thymianzweige darüber verteilen.
Gemüsebrühe mit dem Tomatenmark und dem Chilipüree verrühren und über Gemüse und Hackbällchen gießen. Großzügig mit Olivenöl beträufeln.
Das Blech für ungefähr 50 Minuten in den Ofen schieben.
Für den Dip alle Zutaten verrühren und diesen zu den Köfte mit Gemüse servieren.


Taste of Turkey


♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Mittwoch, 5. August 2015

Für Unentschlossene: Gazpacho di melone con spiedino di San Daniele e caprino




Es ist einfach nur noch heiß, der Asphalt glüht, aber trotzdem knurrt im Laufe des Tages irgendwann der Magen. Passiert auch bei diesen Temperaturen, auch wenn man eigentlich vor allem trinken möchte. Und das Trinken - Wasser! -  ist bei der hochsommerlichen Hitze, die Italien seit Wochen fest im Griff hat, überlebenswichtig. Leichte Küche ist angesagt, und die Entscheidung zwischen einer eiskalten Gazpacho oder einem schlichten Teller mit Schinken und Melone fällt schwer.
Die ultimative Lösung wäre nun, beide Küchenklassiker in einem zu vereinen. Denn wer sagt denn, dass es immer nur eine Gazpacho Andaluz sein muss und die Melone sich nicht auch mal verflüssigen kann? Spanien und Italien vertragen sich bestens auf einem Teller, und beide Länder können auch kulinarisch virtuos mit Hitze umgehen.




Zutaten
(für 4 Personen)

1 Cavaillon-Melone
200 g griechischer Joghurt
4 El Olivenöl extra vergine
2 dünne Weißbrot- oder Toastscheiben, entrindet
4 El Weißweinessig
das Weiße einer Lauchzwiebel (ich: frische Tropea-Zwiebel)
8 Scheiben San-Daniele-Schinken
100 g Ziegenfrischkäse
Minzblätter
Fleur de sel, frisch gemahlener Pfeffer

Das Brot in dem Essig einweichen, Zwiebel in grobe Würfel schneiden und in kaltes Wasser legen, um die Schärfe etwas zu mildern. Die Melone vierteln und die Kerne herauskratzen. Aus einem Viertel Förmchen oder Kugeln ausstechen und zur Seite stellen.
Restliche Melone schälen und zusammen mit dem Joghurt, dem Olivenöl, dem Brot, 4-5 Minzblättern und der Zwiebel in den Mixer geben. Fein pürieren, mit Fleur de sel und Pfeffer abschmecken und kaltstellen.




Schinkenscheiben abwechselnd mit Minze, Melonenbällchen und dem zu Kugeln geformten Ziegenfrischkäse auf Spießchen stecken.
Die eiskalte Suppe mit den Spießchen servieren.






♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Freitag, 5. Juni 2015

Im Erdbeerrausch: Tortine di fragoline di bosco e confettura di fragole



Hoffentlich habe ich Euch mit meinem vorigen Posting den Mund wässerig gemacht und die eh schon vorhandene Lust auf Erdbeeren - da braucht man sich nur durch andere Blogs zu klicken - noch steigern können.
Ich bin ja eher so der Himbeer-Typ, aber natürlich brachte auch ich aus Nemi eine Steige mit Erdbeeren mit nach Hause. Mein Mann jammerte schon die ganze Zeit über, dass er sich meine Marmelade jetzt ja einteilen müsse, da die Vorräte zu Ende gingen - der Ärmste! Er gehört zum "Ich-brauch-was-Süßes-zum-Frühstück-Typ", ganz im Gegensatz zu mir.
Auf jeden Fall aber wollte ich diese kleinen Törtchen mit Walderdbeeren nachbacken, ähnlich jenen, die wir in Nemi genießen durften. Diese Beerchen sind wahrhaft kleine Diven, die sofort verarbeitet oder vernascht werden wollen. Sehr empfindlich sind sie, und im Gegensatz zu den normalen Erdbeeren halten sie sich nicht lange frisch. Hochsensibel reagieren sie sogar dann, wenn man sie etwas zu fest anfasst. Also habe ich ihnen ein sanftes Bett aus eine zitronigen Mascarpone-Crème bereitet, auf der sie sich genauso wohlfühlten wie auf der Konditorcrème der Tortine in Nemi.




Der zarte, knusprige Mandelmürbeteig bildete die perfekte Grundlage für Crème und Walderdbeeren.




Walderdbeer-Tartelettes
(für 7 Tartelettes)

Boden

130 g Mehl, Typ 0 oder Typ 550 + Mehl für die Förmchen
40 g Mandeln, frisch gemahlen
100 g kalte Butter + Butter für die Förmchen
1 Eigelb
50 g Puderzucker
Mark einer halben Vanillestange

Blindbackkügelchen (oder getrocknete Hülsenfrüchte) und Backpapier

Mehl in eine Schüssel sieben, mit den Mandeln und dem Vanillemark mischen, in die Mitte eine Mulde drücken und das Eigelb hineingeben. Die Butter in Flöckchen auf den Rand setzen und den Puderzucker darübersieben. Die Zutaten zunächst mit einem Messer zerhacken und vermischen, dann rasch mit den Händen zu einem Mürbeteig kneten. Den Teig in Folie wickeln und zwei Stunden in den Kühlschrank legen.
Vor der Weiterverarbeitung den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und etwas geschmeidig werden lassen.
Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Den Teig in sieben Teile schneiden, jeweils auf wenig Mehl dünn ausrollen und die eingefetteten und mit Mehl bestäubten Förmchen damit auslegen. Die Teigböden mehrmals mit einer Gabel einstechen, mit Backpapier belegen und mit Blindbackkügelchen ausfüllen.




Die Tartelettes für 20 bis 25 Minuten in den Ofen schieben.
Danach aus dem Ofen nehmen und möglichst rasch die Kügelchen mit dem Backpapier abheben, damit die Tartelettes vollständig auskühlen können.



Belag

300 g Mascarpone
200 g griechischer Joghurt
40 g Zucker
Mark einer halben Vanillestange
2-3 El frisch gepressten Zitronensaft
2 Schälchen Walderdbeeren
Zitronenzesten und Puderzucker zum Verzieren

Mascarpone mit dem Joghurt, dem Zucker, dem ausgekratzten Mark und dem Zitronensaft zu einer geschmeidigen Crème verrühren und diese auf den vollständig ausgekühlten Tartelletes verteilen.
Mit Walderdbeeren belegen und mit Puderucker bestäuben. Ein paar Zitronenzesten auf die Törtchen setzen.




Meine Erdbeermarmelade
(für 3 Schraubgläser à 250 ml und 1 à 175 ml Inhalt)

1000 g kleingeschnittene Erdbeeren
1 Vanillestange
500 g Gelierzucker 2:1
2 El Zitronensaft oder auch1 Päckchen Citroback

Die Gläser wie hier beschrieben sterilisieren.
Kleingeschnittene Erdbeeren mit dem Gelierzucker, dem ausgekratzten Mark samt Vanilleschote sowie dem Zitronensaft in einen Topf geben, die Früchte zum Kochen bringen und drei Minuten sprudelnd kochen lassen, eventuell Schaum abnehmen. Dann sofort in die Gläser füllen, diese verschließen und für ein paar Minuten auf den Kopf stellen.



♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Mittwoch, 9. April 2014

Nur am Abend und nur zu zweit: Gebratene Auberginenscheiben in Parmesankruste mit Tsatsiki



Tsatsiki gehört zu jenen kleinen "Snacks", die ich mir gerade in der heißen Zeit oft als Mittagessen zubereite. Möglichst, wenn ich danach nicht mehr unter Menschen gehen muss, denn eine Knoblauchfahne zu haben, ist in Italien eher tabu, das könnte ja an der "Bella figura" kratzen! Und ehrlich gesagt, ich habe das auch noch nie an jemanden hier gerochen - trotz Spaghetti aglio, olio e peperoncino! Hier geht man in Maßen mit Knoblauch um, und oft wird eine ganze Zehe in einem Sugo als Aromageber mitgekocht, dann aber vor dem Servieren wieder entfernt. Auch ein Pesto alla Genovese sollte niemals von Knoblauch erschlagen werden. Mir wird manchmal ganz schwindelig, wenn ich deutschsprachige Rezepte dazu lese, in denen es vor Knoblauch nur so wimmelt; das ist einfach nicht mehr authentisch. Wir wollen doch den feinen Basilikum schmecken! Natürlich gibt es Ausnahmen, und im Süden das Landes verwendet man die Knolle etwas öfters.
Selbst jüngst in Athen habe ich in den Gerichten nur wenig Knoblauch erschmeckt. Ich glaube ganz einfach, dass man damit nördlich der Alpen ein wenig übertreibt, um damit vielen Gerichten einen möglichst mediterranen Touch zu geben. An den "Original-Schauplätzen" wird da viel maßvoller mit der Knolle hantiert.
Soweit die ernste Theorie! Jetzt mein heimliches Laster: Ich liebe Knoblauch!
Leider kann ich es nicht so oft ausleben (siehe oben), aber bei folgendem Gericht habe ich mit Genuss meine Knoblauchzehe in den Joghurt gepresst - und dann genossen! Danach duftet man herrlich! Aber am späten Abend, zusammen mit meinem Mann - wem könnten wir danach olfaktorisch noch auf die Geruchsnerven gehen?
Kleine Auberginenschnitzelchen ergänzten das Tsatsiki perfekt, und wir hatten ein wunderbares vegetarisches Abendessen, das schon nach Sommer schmeckte. Und ich behaupte mal, dass die Parmesankruste selbst notorische Auberginenhasser noch bekehren könnte.




Zutaten (für 2 Personen)


  • 1 Aubergine
  • 1-2 El Mehl
  • 30 g Semmelbrösel
  • 50 g geriebener Parmigiano Reggiano
  • 1 El gehackte Petersilie
  • 1 Ei
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • Olivenöl extra vergine



  • 300 g griechischer Joghurt
  • 1 kleine Salatgurke
  • ein paar Minzblätter
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

  • ein paar Oliven (hier Taggiasche, besser noch griechische Kalamata)


Die Aubergine in Scheiben schneiden, in ein Sieb legen und mit Salz bestreuen. Eine halbe Stunde ruhen lassen, dann abspülen und gut trockentupfen. Die Scheiben leicht pfeffern und bemehlen. Dann in verkleppertes Ei tauche und mit einer Mischung aus Semmelbrösel, geriebenen Parmigiano und gehackter Petersilie panieren. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Scheiben darin portionsweise braten.





Die Salatgurke schälen und auf einer groben Reibe in eine Schüssel raspeln. Mit etwas Salz bestreuen und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Den Joghurt mit Salz, Pfeffer, gepresster Knoblauchzehe und in feine Streifen geschnittene Minze verrühren. Die Gurkenraspel gut ausdrücken, sie verlieren durch das Salz viel Wasser, und mit dem Joghurt vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.



 Die Auberginenscheiben zusammen mit dem Tsatsiki und ein paar Oliven anrichten.


♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

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