Donnerstag, 31. Januar 2013

Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr...!



Oh Mann, war ich sauer! Am allermeisten auf mich selbst! Ich hätte auf mein Bauchgefühl vertrauen sollen, anstatt "blind" einem Rezept zu folgen! Und auf diese Weise landeten 250 g Mehl, drei Eier plus einem Eigelb und 100 g Zucker in der Tonne! Daraus hätten eigentlich feine Ravioli dolci, also süße Ravioli, werden sollen!
Aber der Reihe nach! Nachdem wieder sämtliche Auslagen der römischen Bäckereien vor Schmalzgebackenem strotzen, packte mich auch dieses Jahr wieder die Lust, ein neues Rezept auszuprobieren! Vor einem Jahr berichtete ich ja schon über italienisches Karnevalsgebäck wie Frappe, Fritole oder Castagnole.
Also ein bisschen in alten und neuen italienischen Kochzeitschriften geblättert, ein vielversprechendes Rezept in einem von mir bevorzugten kulinarischen Magazin gefunden (den Namen des "Übeltäters" verschweige ich dieses Mal gnädig), Zutaten gekauft - und ab ging es in die Küche. Beim Zubereiten der Füllung verlief alles noch bestens. Dann wagte ich mich an den Teig. Mir war schon mulmig, als ich das Rezept las: So wenig Mehl - so viele Eier? Wird der nicht zu weich zum Ausrollen?
Er wurde zu weich!
Da half nichts mehr! Einen Moment lang überlegte ich, einfach weiteres Mehl einzuarbeiten, verwarf aber den Gedanken wieder und entsorgte schließlich das Ärgernis, das mich frech aus der Rührschüssel anglotzte! Oh war ich wütend! Dabei hasse ich es, Lebensmittel einfach wegzuwerfen, denn ich habe davor zu viel Respekt!
Die Füllung hatte ich ja bereits, jetzt brauchte ich noch ein neues Mäntelchen für drumherum. Im Web stieß ich schließlich auf weitere Teigrezepte für süße Ravioli, die sich schon gleich viel brauchbarer lasen.
Und so ist es schließlich doch noch etwas geworden mit meinem diesjährigen Karnevalsgebäck!



Zutaten (für ca. 30 Stück)


  • 300 g Mehl + Mehl zum Ausrollen
  • 50 g kalte Butter in Flöckchen
  • 60 g Zucker
  • 1 P. Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Milch
  • 1 Ei + 1 Eiweiß zum Bestreichen der Teigplatten



Aus den Zutaten einen Mürbeteig kneten, in Folie hüllen und 30 Minuten kaltstellen.
Danach in vier Teile schneiden und diese zu länglichen Bahnen dünn ausrollen (man kann den Teig auch durch die Pastamaschine nudeln).




  • 400 g frische Schafsricotta (ersatzweise Ricotta aus Kuhmilch)
  • 50 g Zucker
  • 60 g dunkle Schokoladentropfen (oder kleingehackte dunkle Schokolade)
  • 30 g Mandeln
  • 40 g "Cedro Candito" (Schale der Zitronatzitrone oder gewürfeltes Zitronat)
  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 L hoch erhitzbares Pflanzenöl, z.B. Erdnussöl
  • Puderzucker


Die Mandeln sehr fein mahlen und die Zitronatzitrone fein würfeln (bei Monika von Geschmackssache gibt es ein Rezept, wie man aus diesen großen Zitronen Cedro Candito herstellt, ich habe nur "selbst" gekauft).
Die Ricotta mit dem Zucker cremig rühren, mit Muskatnuss abschmecken und die fein gemahlenen Mandeln, die Schokoladentropfen sowie die Cedro-Würfelchen unterrühren.
Mit einem Teelöffel kleine Häufchen der Füllung in Abständen so auf die Teigplatten setzen, dass eine freie Fläche zum Überschlagen über die gefüllte Seite entsteht. Diese mit Eiweiß bepinseln, über den Teil mit der Füllung schlagen und den Teig rund um die Ricottahäufchen leicht andrücken. Mit einem Teigrädchen Ravioli ausschneiden.
Öl erhitzen und die Ravioli portionsweise goldgelb ausbacken. Danach die Ravioli auf einen mit Küchenpapier belegten Teller setzen.
Nach dem Abkühlen Puderzucker darüber sieben. Dazu passt eine Sauce aus heißen gemischten Beeren.


Helau! Das Küchenplausch Karneval Event


♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Dienstag, 29. Januar 2013

Grazie!




Ein Jahr Tra dolce ed amaro!
Es wird Zeit, endlich all meinen treuen Leserinnen und Lesern ein ganz großes Dankeschön auszusprechen! Als genau heute vor einem Jahr mein erstes Blogpost online ging, wusste ich noch nicht, wohin mich dieses Vorhaben führen wird, ein eigenes Blog zu schreiben, ja ob es überhaupt ein paar Wochen "überleben" wird. 
Ich weiß, mein Blog gehört nicht zu den Meistgelesen und wird das auch nie. Es gibt einfach wunderbare Blogs mit raffinierten Rezepten, überwältigend schönen Fotografien, amüsanten Texten - und das sage ich jetzt nicht aus "Fishing-for-compliments"-Motiven: Da werde ich niemals heranreichen!

Natürlich freue ich mich über jeden Leser, der auf meine Seite kommt, aber ich würde immer unzufrieden bleiben, schaute ich nur verbissen auf Ranking-Listen oder zählte besessen meine Klicks. 
Wenn ich aber wieder einmal in einem Kommentar lesen kann, dass ein Rezept zum Nachkochen inspiriert, ein Text Erinnerungen heraufbeschworen oder ein Foto Sehnsucht geweckt hat - dann macht mich das ehrlich glücklich! Ein lieber Kommentar von Euch, zu wissen, dass viele immer wieder neugierig meine Seite besuchen, das zählt für mich mehr als 1000 anonyme Klicks!
Und dafür danke ich Euch von Herzen! 

♥♥♥
Un abbraccio
Ariane


Sonntag, 27. Januar 2013

Neulich, bei der Maharani...



...gab es dieses Curry sicher nicht!
Dieses Gericht hat mit indischer Küche so wenig gemeinsam wie in Knoblauch und Origano erstickte Pasta-Sughi mit der italienischen. Das Rezept habe ich konsequenterweise auch nicht mit dem Label "indische Küche" versehen. Wer authentische indische Gerichte sucht, der findet viele wunderbare Rezepte in dem sehr lesenswerten Blog von Tina: Foodina!
Alle Kenner der indischen Küche also bitte wegschauen! Aber, auch wenn es nicht authentisch ist - ich liebe das folgende Gericht! Ja, ich würde sogar behaupten, dass ich es sogar zu meinem Leibspeisen zähle. Dieses  pseudo-indische Geschnetzelte mit dem vielversprechenden Namen "Maharani-Curry" fand vor vielen Jahren Eingang in den Rezepte-Pool meiner Mutter, und ich entdeckte gleichzeitig, dass sich echter indischer Madras-Curry wirklich nicht mit den gelben undefinierbaren Curry-Gewürzmischungen deutscher Hersteller, die in den siebziger Jahren in homöopathischen Dosen manchen Gerichten zaghaft beigegeben wurden, vergleichen lässt.




Lange bevor Gewürzpapst Alfred Schuhbeck die deutschen Innenstädte mit seinen Kronleuchter-bewaffneten Gewürzesalons überrannte, gab es in Frankfurt schon einen winzigen Laden, der sich auf Gewürze und Teesorten aus aller Welt spezialisiert hatte: Das Tee- und Gewürzhaus Schnorr.
Ich liebte es ganz besonders, wenn mich meine Mutter in der Adventszeit mit in das Geschäft schleppte, um dort die Zutaten für ihre Weihnachtsbäckerei zusammenzustellen. Dort gab es die weihnachtlichen Gewürze, die Mandeln und die Marzipanrohmasse, aus denen sie dann die berühmten Frankfurter Bethmännchen oder die Meraner Nüsse und ich die Marzipankartoffeln rollte. Die Rezepte zu all den Leckereien lagen in einer kleinen ockergelben, hauseigenen Broschüre an der Kasse aus, die man seinen Kunden beim Bezahlen mit in die Tüte steckte - nicht ohne Hintergedanken natürlich, denn bei der Lektüre der zum Teil pseudo-exotischen Gerichte stieß man dann auf das ein oder andere Gewürz, das zu jener Zeit ausschließlich bei Schnorr zu finden war, und so kam der Kunde wenig später wieder zurück.

Jedenfalls fand ich mich zu jener Zeit, sobald ich die Schwelle zu dem winzigen Laden übertrat, in einer fernen und exotischen Welt wieder. Die Luft war getränkt von dem Zusammenspiel mir unbekannter Gewürze und parfümierter Tees. Zwischen Kimonos aus Japan, zartem Porzellan aus China und feingeschnitzten asiatischen Möbelstücken - etwas Kitsch war durchaus auch dabei - wähnte ich mich nicht mehr in einer deutschen, und in den siebziger und achtziger Jahren noch dazu sehr tristen Großstadt wie Frankfurt. Ein Besuch dieses Ladens kam für mich immer einem kleinen Abenteuer gleich; vielleicht ahnte ich dort schon unbewusst etwas von den sinnlichen Wonnen des Kochens und Backens mit all ihren betörenden Aromen!
Schräg gegenüber von Schnorr hat sich jetzt seit einiger Zeit auch ein pompöses Schubeck'sches Gewürzegeschäft breitgemacht. Ich will diesen Laden auch gar nicht schlechtreden, aber ich hoffe doch, dass sich das Frankfurter Traditionsgeschäft gegenüber dem Gewürzriesen auch weiterhin behaupten wird!

In einem jener erwähnten gelben Rezeptheftchen fand mein Mutter dann folgendes Currygericht, und zum ersten Mal zog ein original indisches Currypulver - verpackt in einer hübschen Metalldose - in unsere Küche ein. Auch ich koche heute manchmal Gerichte aus dem asiatischen Raum - und gehe mittlerweile doch etwas raffinierter an die Sache heran, als es dieses Rezept hier vorgibt. Ich "röste" Curry leicht an, ich verwende frischen Ingwer oder koche Hühnerfleisch in Kokosmilch und "parfümiere" mit Zitronengras. Natürlich setzen mir die eingeschränkten Einkaufsmöglichkeiten in Italien oft Grenzen.
Auch das Gewürzhaus Schnorr wird seinen Kunden heute sicher authentischere Rezepte mit auf den Weg geben. Trotzdem - wer es dennoch wagen will und meine ersten Gehversuche Richtung Asien nachvollziehen möchte, hier also das legendäre "Maharani-Curry":

Zutaten (für 4 Personen)

  • 700 g Kalbschnitzel-Fleisch (aus der Nuss)
  • 2 kleine Schalotten
  • Öl oder Butterschmalz zum Anbraten
  • 200 g Champignons
  • 1 El Butter
  • 80 g Rosinen
  • 2 El brauner Rum
  • 2-3 El Madras-Curry
  • 600 ml Kalbsfond oder ersatzweise Fleischbrühe
  • 1 Eigelb
  • 50 ml süße Sahne
  • 2 Bananen
  • Butter und Mandelblättchen

Ein paar Stunden vor dem Anbraten des Fleischs die Rosinen in dem Rum einweichen.
Das Kalbfleisch (ich kaufe es zu dünnen Schnitzeln geschnitten) fein schnetzeln, die Schalotten in feine Würfel schneiden.
Öl oder Butterschmalz erhitzen und das Fleisch sowie die Zwiebelwürfel anbraten (das Fleisch eventuell portionsweise). Mit dem Fond oder der Brühe ablöschen und zugedeckt ungefähr eine halbe Stunde köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Champignons feinblättrig schneiden und in der Butter anbraten.
Nach der angegebenen Zeit etwas von dem Kochfond abschöpfen und mit dem Currypulver verrühren. Dieses mit den Champignons und den Rumrosinen (mit dem Rum) zum Fleisch geben und weitere fünfzehn Minuten köcheln lassen.
Zum Schluss die Sahne mit dem Eigelb verrühren und die Sauce damit binden; möglichst nicht mehr kochen lassen.
Dazu passen Basmati-Reis sowie in Butter angebratene und in Mandelblättchen gewälzte Bananenscheiben.


Gewürz- und Teehaus Schnorr
Neue Kräme 28
60311 Frankfurt
Mo-Sa: 10 bis 18 Uhr
+49 (0)69 284717
Homepage: Schnorr


Kochrezepte Basar -teilen,inspirieren,stöbern,entdecken- immer Freitag bis Sonntag - tobias kocht!


♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Mittwoch, 23. Januar 2013

Risotto mit Erfolgstrio



So gerne ich auch koche - und ich würde wohl kaum ein Kochblog schreiben, wenn es nicht so wäre -, manchmal finde ich die tägliche Planung des Abendessens richtig mühsam!
Dabei habe ich immer wieder festgestellt, dass ich, sollte mir gar nichts einfallen und ich einfach auch mal keine Lust auf aufwendige Kocherei habe, am Ende immer bei einem Risottogericht lande. Gut - auch an Pasta denke ich in solchen Momenten.
Wie auch verschiedene Pasta-Sorten ist Risotto-Reis, in der Regel Canaroli oder Arborio, sowie ein Stück Parmesan immer vorrätig; daraus lässt sich schnell eine einfache Variante zaubern.
Nun liebe ich auch Risotto-Gerichte mit etwas außergewöhnlicheren Zutaten wie Erdbeeren, Melonen oder Feigen - die Rezepte dazu kann man in der entsprechenden Rubrik in meinem Blog finden.
Ganz und gar nicht exotisch, eher klassisch, ist ein Risotto mit Birnen, Gorgonzola und Nüssen: eine Kombination, die sich nicht nur auf einer Käseplatte prächtig versteht.
Für einen "Risotto al gorgonzola e pere" finden sich viele Rezepte im Web. Meist werden die Birnenstückchen  mit dem Risotto zusammen gegart. Ich brate sie dagegen extra in etwas Butter an, damit sie noch etwas Biss haben, und füge sie erst am Schluss hinzu.

Zutaten (für zwei Personen)

  • 200 g Risotto-Reis
  • 1 Schalotte
  • 1 Birne (z.B.  die Sorte "Abate")
  • 100 g Gorgonzola dolce
  • 4 El Milch
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1  halbes Glas Weißwein
  • 2 El Butter
  • Olivenöl extra vergine
  • 2 El Parmigiano Reggiano
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 30 g Walnüsse, gehackt


Die Gemüsebrühe erhitzen und köchelnd halten. Die feingehackte Schalotte in etwas Olivenöl sowie einem El Butter anschwitzen, den Reis hinzufügen und glasig werden lassen. Dann mit dem Wein ablöschen.
Nach und nach die Gemüsebrühe hinzugeben, dabei immer wieder den Risotto umrühren. Die Kochzeit für den Reis beträgt nach dem ersten Aufgießen ungefähr 18 Minuten (eventuell bleibt etwas Brühe übrig).
Die Birne schälen, entkernen und fein würfeln. Die Birnenstückchen in einem El Butter anbraten und zur Seite stellen. Den Gorgonzola mit der Milch in einem kleinen Topf erwärmen.
Kurz vor Ende der Garzeit die Birnenstückchen in den Risotto rühren (einige Birnenstückchen für die Dekoration zurückbehalten).
Zum Schluss den aufgelösten Gorgonzola sowie den Parmesan unterrühren und mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
Den Risotto auf die Teller verteilen und mit den restlichen Birnenstückchen und den gehackten Walnüssen bestreuen.

♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

Montag, 21. Januar 2013

Herzig: Cuoricini alle barbabietole con burro al papavero



Für den Herzallerliebsten oder die Herzallerliebste sollte man immer mit Liebe kochen - ganz gemäß dem Motto von Sophia Loren, das man nebenstehend lesen kann. Dazu braucht es eigentlich keinen Valentinstag! Dennoch gibt es an diesem Tag immer eine kleine hausgemachte kulinarische Überraschung für meinen Mann. Im vergangenen Jahr war es eine kleine Sachertorte, die ich mit Schokoladenherzen verziert hatte.
Isabell von Küchenplausch ruft in diesem Jahr zu einem Valentinstag-Event auf und hat mich dazu eingeladen. Dafür liefere ich doch gerne auch eine Idee, auch wenn dann der Valentinstag bei uns etwas vorgezogen wird.
Dieses Mal aber gibt es keine österreichische Torte, sondern ein italienisches Pastagericht!




Die Idee für die Füllung habe ich einem italienischen Magazin entnommen, das einer italienischen Tageszeitung vor ein paar Tagen beigelegt war. Dem Anlass angemessen musste ich allerdings die Ravioli noch in die passende Form bringen. Also bin ich heute morgen losgezogen - und kam mit einer neuen Raviolamp zurück. Die Vertiefungen haben eine Herzform - perfekt für San Valentino!




Wäre ich nicht so erfolgreich bei meinem Einkauf heute morgen gewesen, hätte ich improvisiert: Zwei Herzausstecher - einer etwas größer, damit sich die abdeckende Pasta ausreichend über die Füllung wölbt - hätten sicher auch gute Dienste geleistet. Aber zu Hause dann brannte ich darauf, das neue Teil auszuprobieren.
Nicht bekommen habe ich dagegen frische Rote Beete, so dass ich auf ein vorgegartes Produkt zurückgreifen musste. Einen Moment dachte ich auch daran, den Pastateig mit Rote-Beete-Saft zu färben, aber Rote-Beete-Saft in Rom zu suchen, hätte noch ein paar längere Fußmärsche nach sich gezogen - wenn ich denn überhaupt eine Flasche davon bekommen hätte. Zwar gibt es mittlerweile einige "Biolädchen", die allerdings nicht so ein breites Angebot auch an Säften wie deutsche Reformhäuser offerieren. Nun befand sich nach dem Aufschneiden in der Vakuumverpackung genügend Saft, den ich zum Färben hätte verwenden können. Aber andererseits finde ich es hübscher, wenn das rote Herz durch den dünnen Pastateig schimmert.

Zutaten (für zwei Verliebte)


  • 150 g Mehl
  • 50 Hartweizengrieß
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • ein paar Tropfen Olivenöl extra vergine

  • 1 mittelgroße Kartoffel
  • 1 Rote Beete (vorgegart)
  • 40 g Parmesan, frisch gerieben
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Eiweiß (zum Bestreichen der abdeckenden Pastaplatte)

  • 3-4 El Butter
  • 2 El Mohnsamen


Einen frischen Pastateig nach meinem Grundrezept herstellen, diesen dünn ausrollen und anschließend mit dem Teig weiter wie hier beschrieben verfahren.
Für die Füllung die Kartoffel in der Schale in Salzwasser gar kochen, danach pellen, zerdrücken und mit der klein geschnittenen Roten Beete pürieren. (Wenn man eine frische Rote Beete verarbeitet, diese in Stücke geschnitten in einem Dampfgarer weich dünsten.) Parmesan unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Füllung in einen Spritzbeutel füllen und portionsweise auf den Pastaplatten verteilen.




Die Ravioli bis zur weiteren Verwendung auf einem mit Hartweizengrieß bestäubten Brett im Kühlschrank aufbewahren.
Die Pasta in kochendem Salzwasser etwa drei Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Butter mit dem Mohnsamen einmal aufschäumen lassen, die Ravioli mit der Schaumkelle aus dem Wasser heben und in der Mohnbutter schwenken.
Leider waren nach dem Kochen die Umrisse der Herzchen nicht mehr klar definiert. Ich habe aber noch ein paar Rote-Beete-Herzchen, die ich aus einer in dünne Scheiben geschnittenen Knolle ausgestochen habe, hinzugefügt.


Liebe geht durch den Magen! Das Küchenplausch Event


♥♥♥
Un abbraccio
Ariane

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